30. Dezember 2010

Die Liebe...

 Amelie Fried: Die Liebe ist ein seltsames Spiel


"Was machen wir eigentlich unser ganzes Leben lang, außer Zähne putzen, arbeiten, ins Kino gehen und Wäsche bügeln? Genau: Wir suchen nach der Liebe. Hoffen darauf,uns zu verlieben. Wünschen uns, die einmal gefundene Liebe möge nie vergehen. Trauern einer verlorenen Liebe nach - und hoffen darauf, uns wieder zu verlieben.
Die Liebe ist eine Anarchistin. Sie kommt und geht, wann sie will, sie schert sich nicht um Erwartungen und Wünsche, sie ist unberechenbar, verletzend und hält sich an keine Regel. Sie ist nichts, worauf wir ein Anrecht hätten; sie ist ein Geschenk, das uns vom anderen überreicht wird, für das wir dankbar sein, um dessen Erhalt wir kämpfen, das wir immer aber auch verlieren können.
Viel zu oft endet die Liebe auf einem Schlachtfeld, auf dem die einstmals Liebenden sich gegenseitig verletzen und zerfleischen, mit der gleichen Leidenschaft, mit der sie sich zuvor begehrt und verschlungen haben. Dass Liebe und Hass zwei Seiten derselben Medaille sind, zeigen die erbitterten Rosenkriege, die ehemalige Partner - oft über Jahre - miteinander führen. Da hetzen Frauen ihren Männern die Polizei auf den Hals, bezichtigen sie wahrheitswidrig der häuslichen Gewalt, der Kindesentführung, sogar des sexuellen Missbrauchs. Da versuchen Männer, ihren Frauen als unzurechnungsfähig hinzustellen, drücken sich vor Unterhaltszahlungen, muten ihren Kindern ungeliebte, neue Partnerinnen zu, bevor die sich auch nur an die Trennungssituation gewöhnen konnten. Da wird gelogen und intrigiert, verleumdet und getrickst; kein Mittel ist mies genug, den einstmals Geliebten zu schädigen. Ich kenne einen Mann, der eines Tages in seine leer geräumte Wohnung kam - seine Frau hatte sich mit dem gesamten Mobiliar abgesetzt. Ich kenne eine Frau, die nach der Trennung zum Sozialfall wurde, weil ihr Mann mithilfe cleverer Berater sein stattliches Einkommen auf null gerechnet hat. Es scheint, als müssen manche Menschen denjenigen zerstören, der ihnen ihre Liebe entzogen hat, um selbst weiterleben zu können.
Einer der großen, ungelösten Fragen ist, ob Beziehungen scheitern, weil wir so sind, wie wir sind, oder weil wir uns einfach die falschen Partner suchen. Die meisten Menschen glauben, es läge am Partner. Der ist schuld, dass wir nicht glücklich sind, denn schließlich ist es seine Aufgabe, uns glücklich zu machen. Wenn er das nicht schafft, hat er versagt, völlig klar.
Komisch, dass so wenige Menschen auf den Gedanken kommen, es könnte auch an ihnen liegen, wenn die Liebe zerbricht. Dass sie - vielleicht schon seit langem - zu wenig fürsorglich, aufmerksam, liebevoll und zärtlich sind. Dafür eifersüchtig, ungeduldig, desinteressiert und egoistisch.
Die Ehe ist der Sieg der Hoffnung über die Vernunft. Zwei Drittel der Ehen werden geschieden, trotzdem heiraten die Leute unverdrossen weiter, und jedes Paar hofft, es gehöre zum dritten Drittel. Manche lassen sich auch durch fortgesetztes Scheitern nicht entmutigen - sie heiraten ein zweites, ein drittes, ein viertes Mal - manche sogar den selben Partner!
Ohne diese naive Zuversicht, dass irgendwann alles gut werde, dass die Liebe siegen und wir glücklich werden könnten, wäre die Menschheit zum Aussterben verurteilt, deshalb müssen wir eigentlich froh sein, dass der Einzelne in dieser Hinsicht nicht besonders lernfähig ist. Und dann gibt es diese Paare, die vierzig oder fünfzig Jahre verheiratet sind und dabei zufrieden, ja, glücklich aussehen. Alt und gebückt gehen sie nebeneinander, halten sich an der Hand und lassen uns glauben, dass es die große Liebe tatsächlich gibt. Am liebsten würde man zu ihnen gehen und fragen: 'Wie habt ihr das geschafft, was ist euer Geheimnis, warum hat eure Liebe überlebt?'
Einmal habe ich es gewagt, und ein Paar, beide über 80, nach ihrem Erfolgsrezept gefragt. Zwei Sätze aus diesem Gespräch sind mir in Erinnerung geblieben. Der Mann sagte: 'Ich wollte immer, dass meine Frau glücklich ist.' Und die Frau sagte: ' Ich wollte immer, dass mein Mann glücklich ist.'
Wie bitte? Der andere ist also nicht dazu da, m i c h glücklich zu machen, sondern ich bin dazu da, i h n glücklich zu machen? Man stelle sich vor, alle würden so denken!"

21. November 2010

Himmelsnachricht.

Nun ist es schon ein ganzes Jahr her seitdem du weg bist. Einfach nicht mehr hier auf der Welt, greifbar, neben mir. Ich habe in dem einen Jahr vieles gelernt. Ich habe gelernt mit dem Verlust klar zu kommen, meine Trauer zuzulassen, ohne dich zu leben....

20. Oktober 2010

Ein Jahr.

Für mich endet heute ein Jahr. Und eigentlich sollte der erste Satz dieses Blogeintrages heißen:
- Alles Gute zum Einjährigen, mein Liebling! -

Aber wie wir alle wissen, muss es nicht-einjähriges heißen, sondern 12-tägiges. Nicht, dass ich ihm nicht auch zu diesen 12 Tagen gratulieren würde , denn jeder Tag mit ihm ist verdammt kostbar, wundervoll & die Erfüllung eines Traumes. Aber mit dem Datum 20.10.2009 beginnt das Jahr, welches ich Revue passieren lasse.

16. Oktober 2010

Pusteblume

...weil er sich eine Pusteblume gewünscht hat!

14. Oktober 2010

Kaffee & Kakao

Folgender Text ist vor ca. einer Woche entstanden.... und ich habe mich nun entschlossen ihn mal abzutippen:


Man sagt: "augewärmter Kaffee schmeckt nicht", aber was, wenn der Kaffee nie richtig abgekühlt ist - sondern höchstens bis an eine lauwarme Stufe abgekühlt ist - schmeckt er dann noch?!

30. September 2010

bergauf = bergab!

Ich dachte,
dass es nun endlich bergauf geht..
aber der "liebe Gott"
scheint mich ja ganz oben
auf der Liste zu haben,
wenn es darum geht
einem das Leben schwer zu machen!

29. September 2010

news.news.news

Der Punkt an dem man spätestens erkennt,
dass man nicht mehr in die Schule geht,
ist jener, an dem sich alle anderen Freunde auf
die 'Ferien' freuen, man aber selbst
8 Stunden arbeiten gehen wird...
Aber am "schönsten" ist es,
wenn die Schüler & Lehrer,
der Schule an der man arbeitet,
sich mit den Freunden freuen! >_<
Willkommen in der Arbeitswelt, Anja!


26. September 2010

vermisst.


... weil er mir noch immer so sehr fehlt.

29. Juni 2010

glückwünsche in den himmel

Es ist mal wieder einer dieser Momente in denen ich an dich denke.Heute hast du Geburtstag! Herzlichen Glückwunsch... Vermutlich würde ich eigentlich am Wochenende zu deinem Geburtstag kommen - oder heute. Aber leider ist mir beides nicht möglich. Ich kann nicht an dein Grab fahren & auch nicht am Wochenende. Aber ich verspreche dir, dass ich bald komme. Denn du hast es verdient, dass ich dich da besuche...
Ebenfalls kann ich heute sagen, dass ich mein Abitur habe. Weißt du am Freitag hast du gefehlt. Ich hatte meinen Abiball & du warst nicht da. Und weißt du welcher Satz mir den ganzen Abend durch den Kopf ging? Folgende: "Weißt du doch? Du hast gesagt „Aus dir wird was, lern einfach! Ich habe Abi, doch ich weiß nicht, ob aus mir was werden kann " und "Weißt du noch? Du hast gesagt, du willst mein Abi sehen - Hätt ich dich hier bei mir, würd ichn Fick aufs Abi geben " Vist hat in ihrem Lied "weißt du noch" genau das getroffen was ich oft fühle wenn ich an dich zurückdenke. Aber wir wissen beide, dass ich es schaffen werde meinen Weg zu gehen. Und ich weiß, dass du mich immer irgendwie begleiten wirst. Doch weißt du was an diesem Punkt besonders wichtig für mich ist? Dir zu danken. Danke Opa, dass du immer da warst. Dass du mir bei Mathe geholfen hast & mich unterstützt hast. Danke für den Tritt in Arsch & dass du einfach so lang da warst... Und ich hoffe inständig, dass wir uns irgendwann wieder sehen...

11. April 2010

Und ich weiß nicht:
Wonach soll ich suchen?
Welchen Weg soll ich noch gehen?
Warum kann ich nicht vergessen?
Es muss doch gehen!
Sag mir:
Was muss noch passieren
bis du nichts mehr für mich bist?
Ich würd dich so gerne hassen
doch die Liebe lässt mich nicht...
- Die Liebe lässt mich nicht!

Brief an mich selbst. :>

Es ist mal wieder Zeit ehrlich zu dir zu sein, Anja! e.h.r.l.i.c.h. zu dir selbst!
Gesteh dir endlich ein, dass in deinem Leben grad nicht alles ach so toll ist.  Du bist verletzt & das nicht gerade wenig. Du könntest dir noch dazu selbst in die Fresse starten und unzufrieden bist du sowieso. Aber nein. Fräulein will ja, dass es ihr gut geht, also sagt sie das jetzt auch und setzt wieder ihr Lächeln auf. - Man soll ja nicht sehen, was in dir abgeht. 

28. März 2010

oh mann.

Was ein Satz eines guten Bekannten alles erreichen kann. 
Er: ...scheisse.... :'(
Ich: was ?
Er: meine Oma liegt im künstlichen Koma..
Allein der letzte Satz hat mich wieder zurückdenken lassen. An November. Wie es war, als ich erfahren habe, dass Opa ins Krankenhaus ist, dass er im künstlichen Koma liegt... Und an all das, was danach kam. Es tut noch immer so weh... Ich hoffe, dass es für seine Oma besser endet... Ich hoffe er muss nicht das mitmachen, was ich durchgemacht hab. Ich hoffe, es bleibt ihm erspart...

27. März 2010

FM Static - Tonight

Tonight I'm falling and I can't get up
I need your loving hands to come and pick me up
And every night I miss you
I can just look up
and know the stars are
holdin' you, holdin' you, holdin' you tonight

*sing* so n schönes Lied... da kann man voll gut träumen *__*...  
Und ich weiß jetz schon,dass ich es hören will! Wenn ich wieder in seinen Armen liege, am besten dann wenn wir unter'm Sternenhimmel liegen... Das dauert zwar noch 'ne Weile, aber da mag ich es dann aufjedenfall hören. Ihm nah sein & ihn anguggen.Ja, genau so wäre es schön... Hoffentlich haben wir Glück ;)

Dann sende ich mit diesem Blog noch einen Gruß nach Ungarn. Júlia, du bist so großartig... Ich hoffe innig, dass wir das bald schaffen diese vielen Kilometer zwischen uns zu überwinden, denn was ich will ist dich in die Arme zu schließen & dir nah zu sein - so nah wie keinem anderen Mädchen. Du bist so wertvoll. ♥

Und dann noch für "R..." Danke für dein Angebot, ich werde sicherlich mal drauf zurück kommen...Und auch ich höre dir gerne zu , wenn du es willst. Denn auch wenn wir uns erst einmal gesehen haben, bist du mir echt sympathisch.

Und ganz wichtig! Karfreitag rocken Micha und ich Tropical Islands! :)

23. März 2010

sommerinfiziert.

Ich muss ehrlich zugeben, ich freu  mich dieses Jahr schon jetzt auf den Sommer... Denn nach diesem langen, harten, knackigen aber dennoch schönen Winter, wird der Sommer sicherlich auch schön lang und warm. Ich hoffe nur, dass ich keinen Kollaps bekomme und nich allzuviel Sonnenbrand. Aber an sich verspricht der Sommer schon jetzt viel!
Ich weiß z.B. dass ich im Sommer mein Abi in der Tasche haben werde & somit in einen neuen Lebensabschnitt taumel. Der neue Lebensabschnitt heißt wahrscheinlich FSJ. und ich freu mich jetzt schon drauf & bin gespannt wo ich ne Stelle bekomme...
Vermutlich wird dies auch der letzte Sommer mit meinen Mädels. Was einerseits echt traurig ist, denn danach werden wir alle irgendwo sein und uns eventuell lange nicht sehen - aber wir schaffen das schon! Andererseits werden wir ihn sicherlich bei so manchem Eis genießen & jedemenge Spaß haben...
Ich hoffe ich bin nicht die einzige dumme die sich schon so sehr auf'n Sommer freut, dass sie am liebsten den Frühling (mit den dummen Frühlingsgefühlen) überspringen wollte. :)

Sommer? Ich freu mich auf dich! (:

11. März 2010


tenshi:"...man will ihn raus aus seinem herzen, aber der hat sich da festgebissen und jedesmal wenn man ihn rausreissen will tuts unendlich weh"

21. Februar 2010

in memories.

Heute sind es 3 Monate...
Und ich lerne immer besser damit umzugehen, dass du nicht mehr hier bist. Ich mache Fortschritte. Ich weine nicht mehr so oft. Ich hoffe, dass dich das freut. - Ich weiß es. Auch wenn du immer fehlen wirst & ich gar nicht will, dass ich dich irgendwann ganz vergesse, bin ich selbst froh, dass ich immer besser ohne dich leben kann. Auch wenn es nie ganz ein ohne dich ist, denn du lebst in mir weiter. Ich werde meinen Weg gehen, das wissen wir beide. Ich verspreche dir hier mit, meinen Kopf immer oben zu halten, aufrecht zu gehen & für das zu kämpfen, was ich erreichen will. Und auch, wenn mir der schwerste Gang, der zu dem Ort wo deine Asche ruht, mir noch bevor steht, so kann ich sagen, dass ich immer mehr realisiere, dass es einen Weg gibt, ohne dich. Ich werde meine Erinnerungen immer in mir behalten & später meinen Enkeln davon erzählen, was du mir erzählt hast & ihnen die Familienchronik überreichen. Und weißt du, warum ich dich sowieso nie vergessen werde? Weil du tief in mir drin bist, an einem Ort aus dem dich niemand verdrängen kann - du bist in meinem Herzen & da wirst du immer sein.

12. Februar 2010

Die Wahrheit.

Ich könnt einfach nur noch Kotzen! Ich habe keine Lust mehr! Überhaupt nicht. Wenn ich nur daran denke, irgendetwas produktives zu machen, bin ich schon demotiviert. Vorallem, wenn es etwas mit Schule zu tun hat. Und dann fragt sich noch einer, warum ich zweifel, dass ich mein Abitur schaffe... Ich kann das einfach nicht mehr. Ich kann nicht jeden Tag durch diese Welt stolpern & so tun, als wäre alles okay. Als wäre alles richtig. Als gänge es mir gut. Verdammt nochmal. Mir geht es nicht gut. Ehrlich gesagt geht es mir beschissen. Hin und wieder gibt es zwar Momente, in denen es mir echt gut geht. In denen ich ehrlich lache & mich am Leben erfreue - aber ohne einige Personen gäbe es auch diese Momente nicht! Ich danke ihnen wirklich sehr, dafür, dass sie mir zuhören und mich von allem ablenken, denn ohne sie wäre ich im Moment echt verloren. Dennoch muss ich sagen, dass es mir reicht. Ich habe kein Bock mehr auf diese Situation.Aber wie soll ich schon was daran verbessern?  Ich habe weder Zeit noch Kraft dafür. Und deshalb kann ich jetzt nur hoffen, dass es mir hilft, wenn ich es einfach alles aufschreibe. Ihr seid jetzt mein Opfer - Wer auch immer das liest. 
Also dann mal los.

3. Februar 2010

emotional.



...ein sehr schönes Lied.
Und wirklich sehr passend.