24. Juli 2013


Einfach nix sagen. Kein falsches Wort. Keinen Ton. So tun, als wäre einfach alles bestens,
 als wärst du glücklich...

19. Juli 2013

Stillgelegt

Und es scheint als wär die Welt auf einmal wie gelähmt.
DünneWände werden zu Mauern.
Alles wirkt wie stillgelegt.
Und es scheint als wär dieWelt auf einmal wie gelähmt
Dünne Wände werden zu Mauern.
Alles wirkt wie stillgelegt.

Ich fühl mich irgendwie zu Hause gefangen.
Bin ich mal zwei Minuten gut drauf, hält die Laune nicht an.
Und nach dem Regen kommt die Sonne? Kann sie weit und breit nicht sehen.
Möglicherweise ist es Zeit für mich zu gehen?
Hab die Gedanken nicht im Griff, sondern sie mich & das schon ewig.
Hab versucht ihnen zu erklären, was mit mir ist. - Doch wer versteht mich?
Irgendwie bleibt alles gleich - nichts verändert sich - kein Bild entsteht.
In meinem Kopf alles regungslos - stillgelegt.

16. Juli 2013


10. Juli 2013


8. Juli 2013

Quatsch beim Baden :)


7. Juli 2013

ich hab dich lieb, papa.


Das macht mich glücklich.

2. Juli 2013

Ich bin weg - weg - weg für immer? ich bin weg

Als ich vor einem Jahr meine Heimatstadt verließ, hätte ich am liebsten das getan, was Silbermond Frontsängerin Steffi im Lied "Weg für immer" beschreibt: "Und das einzige, was bleibt ist ein Zettel, auf den ich schreib': 'Ich bin weg. Weg, weg für immer - ich bin weg. Weg. Weg - für immer... Ich bin weg..[....] Das ist kein Abschied auf Zeit - nein das ist - das ist für die Ewigkeit" Der Grund? Ich habe mich dort einfach nicht mehr wohl gefühlt, fühlte mich eingeengt in alten Erinnerungen, in all den negativen Dingen, die ich hier erlebt habe. Scheidung - Tod geliebter Menschen - Mobbing - Angst - ... Ich wollte einfach nur noch weg aus dieser Gegend - aus dieser Stadt - aus diesem Haus...
Jedoch heute, ein Jahr später hatte ich während meiner Heimfahrt im Auto meines  Vaters, neben ihm,  ständig folgende Textfetzen im Kopf: "Ich war so lange weg, das trägst du mir nicht nach. Du empfängst mich doch noch mit offenen Armen - Mit offenen Armen... Ich komm nach Haus." Ich habe mich schon so sehr auf meinen Heimatbesuch gefreut.. Schon seit meinem letzten Urlaub, in dem ich auch dort war, habe ich darauf hingefiebert endlich wieder in diese Stadt zu fahren.... Dort einige Leute wieder zu sehen - im Wohnwagen zu schlafen, die Zeit zu genießen & meinen Vater  zu sehen. Damals habe ich ihn oft nicht verstanden, bin sogar mit ihm aneinander geraten... Ich habe ihn und mich in Frage gestellt... Heute kann ich das nicht mehr nachvollziehen. Heute verstehen wir uns super & das ist das wichtigste!
Als ich mich nach diesem kurzen Tripp auf den Weg nach Merseburg machte, meinen Koffer die Straße entlang zog , in den Bus und die Bahnen stieg... und die an mir vorbeifliegenden Bäume ansah, begleiteten mich diese Zeilen: "Bis unsere Wege sich trennen, bleibt uns nicht mehr viel Zeit - Komm wir machen daraus ne kleine Ewigkeit. Mit der Gewissheit, diese Seelen bleiben immer verwandt, egal, wie viele Meilen uns teilen irgendwann.... Sehn wir uns wieder" und besonders dieser Satz: "Vor einem Jahr wollte ich weg für immer, heute mag ich dieses Haus nicht verlassen." Meine Heimat ist wieder Heimat. Ich fühle mich wieder sicher, wieder gut, wieder besser. Ich fühle mich zu Hause & dieses zu Hause fehlt mir oft genug... Nicht nur wegen den Menschen - nein. Weil ich hier die behütesten Jahre meines Lebens verbracht habe!