28. Oktober 2013


25. Oktober 2013

Daddy.

Vorgestern rief er mich an: "Ich hab' gehört du bist jetzt zu Hause?" "Ja." "Und ich hab gehört du brauchst einen neuen Kühlschrank?" "Ja..." "Ich bin in 'ner Stunde bei dir!"
Anderthalb Stunden später stand er hier, mit dem Kühlschrank & wir bauten diesen ein, seine Tür um, schafften den kaputten Kühlschrank weg, gingen einkaufen & quatschten ein wenig. Dann fuhr er wieder. Unten am Auto nahm er mich fest in den Arm, drückte mich an sich und sagte: "Ich hab dich lieb."  Dann fuhr' er wieder heim & rief an als er zu Hause war, weil ich ihn darum gebeten hatte.


Wer hätte gedacht, dass unser Verhältnis irgendwann so gut sein würde, dass ich froh bin, dass er da ist. Wer hätte gedacht, dass er ohne ein Wort von mir, weiß wann ich eine schützende, liebende Hand brauche. Er ist mein Vater & er hat in den letzten Wochen, Monaten, Jahren... genau das bewiesen. Er ist nicht immer einfach, aber ich bin wahnsinnig froh einen so guten Vater zu haben, der einfach immer da ist.

23. Oktober 2013

Mama, Papa, Netti, Frank, Mag & Snowy,

wenn ich jetzt hier auf der Welt bleibe, dann würde ich das nur für euch tun - für uns. Und ich würde keine Sekunde zögern, weil ich weiß, für euch bin ich etwas besonderes. Ich habe ständig das Gefühl, dass ich bei jedem anderen ganz unten an letzter Stelle stehen würde. Das tut weh. Und was das schlimmste ist, ich hab mich schon längst daran gewöhnt. Ihr versteht das nicht - ich weiß. Das macht mich fertig. 

Es ist ganz einfach: Ich bin ein Monster. Und egal wie sehr ich  mich auch bemühe ich kann meine Gefühle nicht ändern. Wieso kann ich keine Drogenabhängige sein oder eine Alkoholikerin? Mein Leben wär' völlig anders verlaufen, wenn ich auf Schnaps scharf wäre. Ich meine dafür gibt es ein 12 Schritte Programm. Die Leute würden meine Geschichte hören wollen und mir zu helfen versuchen. Die würden mein Eingeständnis als tapfer bezeichnen. 







 Ich kann keinem sagen, wer ich bin. 

19. Oktober 2013

2013...

Es sind immerhin noch 2,5 Monate übrig...

14. Oktober 2013

Naaaaaaarf -.-'

So langsam reicht es mir mit diesen Menschen in der Wohnung unter mir. Seit Mai muss ich sie nun schon ertragen & es ist einfach nur der Horror. Von Woche zu Woche wird es schlimmer. und es ist so schlimm, dass man allein aus diesem Leuten eine Woche "mitten im leben" füllen könnte oder einen externen Blog eröffnen könnte, in dem man mit Witz und Humor veröffentlicht, was sie anstellen. Schon als sie eingezogen sind, dachte ich:"Oh nein, die passen hier nicht rein." und so ist es auch.
Eigentlich haben wir eine gute Hausgemeinschaft. Ganz unten links steht die Wohung leer, daneben wohnt ein junger Mann, mitte zwanzig. Er ist ruhig, macht sein Zeug & fällt eigentlich kaum auf. Über ihm wohnt ein älterer Mann, aber nicht zu alt, der schon seit 14 Jahren in diesem Haus wohnt. Er stellt die Mülltonnen heraus & achtet ein wenig auf Ordnung im Haus. Er hat mir auch erklärt, wie meine Heizung funktioniert. Gegenüber von ihm wohnen die "Horrornachbarn", über diesen wohne ich & mir gegenüber eine depressive, irre Frau, Ende 40, die aber so nicht auffällt. Sie & ihre Wohnung riechen nur etwas, weshalb wir sie liebevoll "Stinkelise" nennen. Ganz oben wohnt ein junges Paar, mit dem ich mich sehr gut verstehe. Wir quatschen viel miteinander, helfen uns wo wir können & teilen sogar unser Essen. Ich bekomme ab und zu z.B. Marmelade & wenn bei mir mal was übrig bleibt geb ich es den beiden gern ab.
Unsere Horrornachbarn sind zu blöd zum Müll trennen. Beweis dafür ist unsere Papiermülltonne. In dieser stecken sämtliche Müllarten, seit Monaten. Es reicht von Restmüll, über gelben Sack , Papiermüll bis hin zu Biomüll. Logisch ist, dass die Müllabfuhr die Tonne nicht mitnimmt. Sie steht demzufolge draußen & ist für uns unnutzbar. Gut ist, dass wir vor der Haustür Papier- und Pappcontainer haben, aber dennoch ist es, auf gut Deutsch, scheiße, da es auch ungeziefer anlockt.
Auch machen sie ständig Lärm. Sie machen, egal zu welcher Uhrzeit, ihre Musik laut. Regelmäßig höre ich, besonders die Bässe, was sie hören & es nervt. Auch streitet sich der eigentliche Nachbar ständig mit seiner (Ex?)freundin, wobei sie (&er?) Türen knallen und sie sich anscheinend durch die ganze Wohnung jagen... Es ist lästig. Auch lernen wir dabei ständig neue Schimpfwörter.. *man muss ja das positive sehen* Apropo. Wenn die Haustür knallt, was mehrmals am Tag/Nacht passiert, wackelt mein Fußboden. Einmal ist sogar in der Wohunug über mir eine Flasche davon heruntergefallen, sonst wackeln nur die Gläser! ;)
Achso, ja, hier wohnen auch irgendwie mehr als gemeldet. Wir haben eigentlich einen Nachbarn - Herrn M. . Aber da unten hausen sie teilweise zu siebt oder mehr... Ich möchte nicht wissen, wie es in der Bude aussieht.... In dieser Gruppe wird dann offensichtlich auch regelmäßig gekifft. Jedenfalls kann ich mein Schlafstubenfenster oft nachts nicht aufmachen, da ich sonst einen Schwall des gut erkennbaren Geruchs, entgegen bekomme... Das ist natürlich besonders im Sommer sehr vorteilhaft...
Wenn man mal davon absieht, dass sie auch keine Ordnung im Haus halten, war der Höhepunkt als meine Nachbarn aufeinmal beklaut wurden. Es fehlt Wäsche (ich suche auch seit  Monaten ne Hose), ein Fahrrad, Folie, .... Man traut sich schon gar nicht mehr irgendwas im Hausflur stehen zu lassen - denn dann ist es möglicherweise  innerhalb der nächsten Stunden weg.
Seit einigen Tagen steht nun eine Couch im Flur... Seit heute so, dass man sich darauf sogar setzen kann.... Vielleicht ist ja der Platz in der WOhnung zu klein geworden & einige müssen draußen schlafen. Vielleicht wollen sie aber nichtmehr nur ihre Musik mit uns teilen sondern auch ihre Sitzgelegenheiten...

12. Oktober 2013

Atelophobia?


Und keiner nimmt wahr, wie viel ich weine, wie viel ich leide, wie sehr ich kämpfe. Ich bemühe mich einen Weg zu finden all das schlechte zu vergessen, es nicht mehr so wichtig sein zu lassen, doch ich schaffe es nicht. Ich sitze fast täglich da & habe einen Tiefpunkt. Zur Zeit wieder öfter. Ich fühle mich einsam & allein. Unsicher & Ängstlich. Überfordert & klein. Ich fühle mich auch so unkompatibel zu anderen Menschen… So unpassend. So … als wäre ich ein Fremdkörper. Ja, Fremdkörper passt am besten. Es fühlt sich an als würden alle ihre Sache gut & perfekt machen, als wäre es für sie so einfach & ich die Einzige, die damit mehr als überfordert ist. Die aus der Reihe tanzt, und einsam durch die Gegend irrt, weil sie keinen Anschluss findet, weil sie nicht zu den Menschen passt. Weil sie…. weil sie es eben nicht kann. Weil man es mit ihr eben einfach nicht aushält. Ich werde von mal zu mal, gegenüber neuen Personen, so emotionslos, abstandhaltend, vorsichtig… So als würde ich schon von Anfang an erwarten, dass sie mich irgendwann los werden wollen, mich nicht mehr mögen, ich nicht mehr passe… als würde ich uninteressant werden.. Ich erwarte, dass man mir etwas vor macht, eine gute Miene zum bösen Spiel macht… Mir etwas vorschauspielert - wie in einer Seifenoper. Und ich bin die Dumme, die alles glaubt, weil sie die Hoffnung doch nicht ganz aufgegeben hat & versucht in jedem Menschen erstmal etwas Gutes zu finden. Aber ich schaffe es einfach nicht. Sobald ich jemanden “gut” finde, sucht mein Kopf automatisch nach dem Schwachpunkt, dem Nachteil… Der Sache, die es unmöglich macht, dass derjenige mich mag…

11. Oktober 2013

Nähe und Distanz?

Eines muss ich anscheinend neu lernen: Das Spiel mit Nähe & Distanz.
Ich fühle mich im Moment "menschenunkompartiebel" ... was ich damit meine? Ich fühlte mich nicht fähig dazu mit Menschen umzugehen, mit ihnen in eine Art Beziehung zu treten. Ich habe Angst davor jemanden an mich heran zu lassen. Ich habe Angst ihm zu zeigen, dass ich innerlich doch so schwach und sensibel bin... Angst, verletzt zu werden...Ich habe einfach Angst.
Ich weiß  nicht warum. Ich habe es einfach. Ich habe auch ein komisches Gefühl dabei, wenn ich wen "neu" kennenlerne. Ich fühle mich unsicher. Frage mich: Wie sieht derjenige mich? Bin ich die richtige für ihn/sie - in diesem Moment - zum Reden, Zeit verschwenden, Zeit genießen, Zeit erleben, zum Schweigen, zum Lauschen, zum Laufen, zum Gehen, zum Bleiben? Ich fühle mich als wäre ich nicht in der Lage Menschen zu zeigen, dass ich sie mag, dass ich sie sympathisch finde... Dass ich sie besser kennenlernen will. Und allein dieser Zustand macht mir unheimliche Angst, da ich nicht weiß woher er kommt. Er ist einfach da... Es ist das Gefühl Menschen immer und immer wieder zu enttäuschen & gleichzeitig die tiefe  Angst enttäuscht zu werden.

Ich hoffe, dass ich irgendwann merke, dass ich mich einem Menschen öffne, dass ich ihm mein Innerstes zeige & er mir all die Sicherheit gibt, die ich brauche. Die ich will. Die tief in mir fehlt.....

10. Oktober 2013

glücklich sein?

Manchmal sind es die kleinen Dinge die mich bewegen... Der Spruch einer Tv-figur, eine Szene in einem Film, der Satz meiner Nichten, ein Bild wie das mit den zwei Milchpappen, von denen eine sagt sie sei ein Unicorn.... Das sind Dinge die mich.bewegen. Lange Zeit habe ich dies nicht mehr wahrgenommen, nicht erkannt - Aber heute Tu ich das. Dann halte ich diese Sätze fest... Wie die Szene aus Monk, den Satz von damon Salvator oder eben die Milchtüten... Es ist wichtig dies.zu tun, damit ich mich daran erinnere.... Letztens sagte meine Lehrerin: "Mal bist du die Taube und mal das Denkmal" , dieser Satz steht nun auf meinem Ordner, damit ich ihn immer sehe.
 Für andere mag dies komisch wirken aber ich ich weiß, dass es für mich etwas verändert und bedeutet.... Und ich lerne dadurch Schritt für Schritt kennen wie man glücklich wird und lebt. Ich lerne die kleinen Dinge am Leben zu schätzen, wie die Sonnenstrahlen, die mich am Morgen in der Nase kitzeln. Oder die letzten schönen Sommerlichen Stunden, bevor der Herbst einkehrt... Ich versuche einfach das Beste & schönste Leben, aus dem was ich habe, zu machen. Es ist vielleicht nicht immer viel - aber es hilft. Und Sätze, Bilder, Gedanken, die mir das immerwieder verdeutlichen aufzuschreiben, tut mir wahnsinnig gut...
Dies ist mein Tip Nummer 1 für jeden Menschen, der wie ich, versucht den Weg zum Glück zu finden...
Tip Nummer 2? Zieht euch hübsche Unterwäsche an, Mädels - Ihr fühlt euch gleich dreimal besser. Is doch egal ob euch heute noch wer vernascht oder nicht - hauptsache ihr fühlt euch gut, stark und steht zu euch... Werdet glücklich.. Und der erste Schritt dazu ist: Lasst das Glück herein. Haltet ihm die Tür auf und heißt es Willkommen! :)

4. Oktober 2013

"You haven't lived a life at all...."


"You haven't lived a life at all. 
But you have to try, 
'cause if you haven't tried 
- you haven't lived."