20. Dezember 2013


Ich möchte mit dir schlafen.
Ich meinte nicht Sex.
Ich meine schlafen. Gemeinsam.
Unter meiner Decke, in meinem Bett.
Mit meinen Händen auf deiner Brust
und deinen Armen um mich. 
Und dem Fenster angekippt,
so dass es kühl ist und wir näher zusammen rücken müssen.
Kein Ton.
Nur schlafen, glückselige Stille.

8. Dezember 2013

"Ich hab die nacht nicht geschlafen."
"Was hast du gemacht?"
"Mich hin und her gewälzt."
"Du hast wieder gekaut, ne?"
"Ich wollt's nicht machen aber mir ging's nicht gut. Ist nicht so schlimm, wie es aussieht."
"Weiß dein Dad bescheid?"
"Nein... Außerdem lässt er mich bestimmt allein, wenn ich ihm das alles sag'."

"Sag mir jetzt endlich, was hier los ist!"
"... Weißt du, ich bin nicht gut für dich."
"Ich versteh nicht."
"Ich hab meine Welt. Ich hab meine eigene Welt. Die ist hier drin und die is ganz tief, das war wahrscheinlich schon immer so... und ... Ich bin krank! Ich kau mir die Nägel  & die Haut ab bis es brennt oder blutet! Hier! - Das war ich alles selber. Das ist los, verstehst du?!"


"Ich mach immer alles kaputt. Ich ... Will nix mehr kaputt machen. Ich will einfach im Leben was richtig machen aber ich mach immer alles kaputt. Sag mir doch bitte, was ich machen soll... "

4. Dezember 2013

denn es wird kein happy end geben.

 

"Das Schicksal trifft dich wie ein Schlag ins Gesicht
Und man wünschte, es wäre nie passiert
Du siehst deine heile Welt, wie sie gerade zerbricht
Und, dass du alles um dich herum verlierst
Du verlierst die Hoffnung, übrig bleiben Schmerzen
Und du wünscht dir, alles wäre nur ein Märchen
So mit "Es war einmal" auch mit Gewalt und Wut
Doch im Märchen wird am Ende alles gut
Und während dieser Film läuft, bete ich zu Gott
Denn es wird kein Happy End geben, bitte drück auf Stopp
Zuerst war's 'ne Tragödie, später wurd's zum Drama
Ich wünschte es wär' ein Märchen..."

Sido feat. Bushido - Ein Märchen

30. November 2013

Mal wieder 's Hasi... :)



23. November 2013

aus dem Leben einer Altenpflegeazubine,...

Ach, was sind wir dumme Leute -
wir genießen nie das Heute.
Unser ganzes Menschenleben
ist ein Hasten, ist ein Streben,
ist ein Bangen, ist ein Sorgen -
heute denkt man schon an morgen,
morgen an die spät´re Zeit -
und kein Mensch genießt das Heut´-.
Auf des Lebens Stufenleiter
eilt man weiter, immer weiter.
Nutz´ den Frühling deines Lebens,
leb´ im Sommer nicht vergebens.
Denn gar bald stehst du im Herbste,
bis der Winter naht, dann sterbste!
Und die Welt geht trotzdem heiter,
immer weiter, immer weiter . . . .
                    (Otto Reuter)

Mit einem Auszug aus diesem Gedicht reagierte meine älteste Patientin heute auf die Jahre, die zwischen uns liegen...

"Wie lang haben sie noch von mir aus gesehen zu Leben?.... Wie alt sind sie?"
"Einundzwanzig... Also 82 Jahre."
"Wie ich vor kurzem schon sagte: Nutz den Frühling deines Lebens, leb im Sommer nicht vergebens. Denn gar bald stehst du im Herbste, bis der Winter naht, dann sterbste! "

21. November 2013

Wie soll ich dir denn beibringen, dass dieses kleine Mädchen heute fast täglich in ihrer Wohnung sitzt und weint? Dass sie so nicht weiter leben will. Dass sie täglich all diese Gedanken schluckt & doch am liebsten schreien würde... Wie soll ich denn zu dir sagen: 

"Papa, ich kann nicht mehr. Weder körperlich noch seelisch."

20. November 2013

Man könnte in den Spiegel gucken und sagen: "Eigentlich bist du doch gesund. Dein Herz schlägt ruhig & du hast keine Schmerzen. ... Und eigentlich müsste es dir total gut gehen - aber es geht dir furchtbar." - Ich hab 'n bisschen Angst bekommen, weil einem da klar wird, wie weit so eine Depression Menschen bringen kann. Soweit, dass er keinen Ausweg findet. Für mich ist es dieses Gefühl Morgens nicht in den Tag hineingehen zu wollen, weil es nichts gibt, auf was man sich freuen kann.

Sobald ich die Augen aufschlage kriege ich es mit der Angst vor dem Tag & mit dem was wieder auf mich zu kommt. wieder ein Tag voller Erschöpfung & K.O. sein & schweren Kopf & MIssmut & ohne Hoffnung & alles.


Ich kann körperlich nicht mehr & ich kann auch geistig nicht mehr. Dieser Zustand ist ziemlich schlimm.


Es ist nicht so, 
als wäre ich immer traurig. 
Ich bin einfach nicht mehr glücklich. 
An guten Tagen ist alles neutral. 

gefunden & für passend empfunden

17. November 2013

In our family portrait we look pretty happy..

"In unserem Familienportrait sehen wir ziemlich glücklich aus - recht normal. In unserem Familienporträt sehen wir ziemlich glücklich aus. Lasst es uns vorgeben, es spielen - so dass es glaubwürdig ist."


 Heute möchte ich ein Thema ansprechen, was ich damals noch recht einfach gesehen habe. Meine Familie war nie die typische Scheidungsfamilie. Es gab keinen Streit, keine lautstarken, aggressiven Auseinandersetzungen vor uns Kindern. Meine Mutter entdeckte damals eine fremde Nummer, immer häufiger, auf der Anruferliste meines Vaters & wurde misstrauisch. Mein Vater hat meine Mutter nie betrogen, zumindest haben sie uns das gesagt, dennoch hatte er sichneu verliebt - in seine Jugendliebe. Meine Eltern sagten immer, beide, dass sie nicht schuld sei, sondern all die unausgesprochenen Probleme, die sich aufgestaut haben, die irgendwann alles zerstört haben. Als es in die Brüche ging war ich gerade 13 Jahre alt. Ich habe es gut verstanden & konnte deshalb auch relativ gut damit umgehen, dass meine Mutter und ich ausgezogen sind. Es war für mich anfangs schwer Petra, die neue Frau, an der Seite meines Vaters zu akzeptieren. Zuzulassen, dass ich sie kennenlerne. Aber irgendwann habe ich begriffen, dass nicht sie schuld war & eines habe ich gesehen: Sie macht ihn glücklich. Ich habe meinen Vater zuvor noch nie so glücklich gesehen. Nochdazu hat sie eine extrem angenehme, entspannte Art, die es mir bis heute leicht macht, sie an der Seite meines Vaters, als seine neue Ehefrau, zu akzeptieren & zu schätzen. Ich bin ihr dankbar dafür, dass sie sich nie ungefragt einmischt, uns aber dennoch immer , wenn auch still, zur Seite steht. SIe ist für mich auf keinen Fall eine "zweite" Mutter & ich empfinde den Begriff "Stiefmutter" als das unpassenste, was es  gibt. Schon allein deshalb, weil dieser Begriff durch Märchen und Filme einen so negativen Beigeschmack hat. Sie ist die Partnerin meines Vaters und für mich eine Art Freundin geworden. 
Es war jedoch auch schwer meine Mutter jahreslang allein zu sehen, wie sie sich nach Liebe, Zuneigung, Wertschätzung und all diesen Dingen sehnte. Irgendwann lernte sie ihren jetzigen Ehemann kennen, Klaus. Er ist immer gut zu ihr gewesen & unterstützt uns Kinder. Er macht sie glücklich und hat ihr ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, wo ich lange keines sah. AUch wenn er immer mal wieder eine eigenartige Art an den Tag legt, so akzeptiere ich ihn an der Seite meiner Mutter, mittlerweile sogar als Ehemann. Er macht sie glücklich und das ist alles, was ich mir von einem Mann an ihrer Seite gewünscht habe. 
Meine Eltern haben mir & meinen Geschwistern damals versprochen, dass es nie einen Streit geben wird, dass es nie eine Auseinandersetzung geben wird, dass sie immernoch gemeinsam für uns da sein werden. Heute bin ich 21 und muss erkennen, dass dies leider nicht (mehr) funktioniert. Meine Eltern sprechen nicht mehr miteinander. Es gibt immernoch viele unausgesprochene Probleme zwischen ihnen - teilweise neue Probleme. Es wird einfach  nicht darüber geredet. Der Ton zwischen ihnen, ihre Haltungen, sind erschreckend. Und auch mir gegenüber fallen manchmal Äußerungen, bei denen ich mich frage, ob diese zwei sich je geliebt haben & warum es denn nun genau so sein muss. Denn auch wenn es eine ganze Weile her ist tut es verdammt weh dies zu erleben. Es reisst mir das Herz aus der Seele zu sehen, wie nun alles zerbricht. Oder schon zerbrochen ist. 
Noch dazu haben meine Geschwister Probleme mit meinen Eltern & untereinander. Meine Schwester traut sich nicht meinem Vater ins Gesicht zu sagen, was ihr Problem ist & tut sich schwer endlich diesen Schritt zu gehen. Und unser Vater, der wartet darauf. Mit unserer Mutter versteht sie sich bestens. Bei meinem Bruder ist es fast andersherum. Er meldet sich eher bei unserem Vater als bei unserer Mutter... Und ich bin die die dazwischen sitzt. Ich habe ein gutes Verhältnis zu meiner Mutter & mittlerweile auch zu meinem Vater. Ich habe bei beiden gelebt, für einige Jahre, kenne ihre Stärken und Schwächen & weiß mittlerweile, dass beide immer ein offenes Ohr für mich haben, und immer da sind, wenn ich ihre Starken Schultern brauche. Auch mit meinen Geschwistern verstehe ich mich gut. Mit meiner Schwester habe ich zwar ein vertrauteres Verhältnis als mit meinem Bruder, aber dennoch würde ich beides als gut bezeichnen. Meine Familie ist für mich das wichtigste, was es gibt - mit den neuen Anhängen. Wir sind gewachsen: Mein Bruder hat bereits die zweite Frau (und oh wunder auch diese macht ihn glücklicher als die erste, mit der er aber wunderbare kinder hat) und meine Schwester hat mittlerweile 4 Kinder. Und dann eben die neuen Partner meiner Eltern, die auch Kinder, Eltern und und und haben. Wir sind gewachsen. AUch wenn sich meine Eltern getrennt haben, sind wir 5 für mich immernoch eine Familie. Und all die Anhänge sind eben nun dazu gekommen. SIe bereichern mein Leben ungemein.
Das einzige Problem, was ich habe ist, dass ich  mich oft wie der Prellbock für alle fühle. Mein Vatersagt mir,w as er von meiner Mutter hält & andersherum. meine Schwester klagt mit den Problemen mit meinem Vater  & meine Mutter lässt sich auch gern über die mit meinem Bruder aus. Es ist traurig für mich zu sehen, wie diese Familie zerbricht. Es ist traurig, dass genau dieses Versprechen, in meinen Augen, nicht gehalten wurde oder gehalten werden konnte. Und genau dieser Punkt zerreisst mir das Herz. Meine Mutter mag nichtmal mehr das Foto, welches ich eingefügt habe, sehen... Eigentlich ein sehr trauriger Fakt...

"Können wir nicht daran arbeiten? Können wir nicht eine Familie sein? "


"I don't want love to destroy me like it has done my family"


13. November 2013

abrissbirne.

Wir krallten uns fest, ketteten unsere Herzen vergebens an. Wir sprangen und fragten nie, warum. Wir küssten uns - ich verfiel dir. Eine Liebe, die uns niemand nehmen konnte. Sag nie, dass ich einfach fortgegangen bin - Ich werde dich immer wollen. Ich kann keine Lüge leben, renne um mein Leben - Ich werde dich immer wollen.
Ich rauschte herein wie eine Abrissbirne, schloß einfach meine Augen und holte aus. Du ließt mich in der Flamme hocken und scheitern. Alles, was du je getan hast, war, mich fertig zu machen - Ja, du machst mich fertig.  Ich hatte nie vor, einen Krieg zu beginnen - Ich wollte nur, dass du mich an dich heranlässt. Und anstatt es mit Gewalt zu probieren, denke ich, hätte ich dich an mich heranlassen sollen.

9. November 2013


It’s easy to take off your clothes and have sex. 
People do it all the time. 
But opening up your soul to someone, 
letting them into your spirit, thoughts, fears, future, hopes, dreams… 
that is being naked.

8. November 2013





6. November 2013


4. November 2013

"Ich vermisse dich."

"Ich mich auch."

28. Oktober 2013


25. Oktober 2013

Daddy.

Vorgestern rief er mich an: "Ich hab' gehört du bist jetzt zu Hause?" "Ja." "Und ich hab gehört du brauchst einen neuen Kühlschrank?" "Ja..." "Ich bin in 'ner Stunde bei dir!"
Anderthalb Stunden später stand er hier, mit dem Kühlschrank & wir bauten diesen ein, seine Tür um, schafften den kaputten Kühlschrank weg, gingen einkaufen & quatschten ein wenig. Dann fuhr er wieder. Unten am Auto nahm er mich fest in den Arm, drückte mich an sich und sagte: "Ich hab dich lieb."  Dann fuhr' er wieder heim & rief an als er zu Hause war, weil ich ihn darum gebeten hatte.


Wer hätte gedacht, dass unser Verhältnis irgendwann so gut sein würde, dass ich froh bin, dass er da ist. Wer hätte gedacht, dass er ohne ein Wort von mir, weiß wann ich eine schützende, liebende Hand brauche. Er ist mein Vater & er hat in den letzten Wochen, Monaten, Jahren... genau das bewiesen. Er ist nicht immer einfach, aber ich bin wahnsinnig froh einen so guten Vater zu haben, der einfach immer da ist.

23. Oktober 2013

Mama, Papa, Netti, Frank, Mag & Snowy,

wenn ich jetzt hier auf der Welt bleibe, dann würde ich das nur für euch tun - für uns. Und ich würde keine Sekunde zögern, weil ich weiß, für euch bin ich etwas besonderes. Ich habe ständig das Gefühl, dass ich bei jedem anderen ganz unten an letzter Stelle stehen würde. Das tut weh. Und was das schlimmste ist, ich hab mich schon längst daran gewöhnt. Ihr versteht das nicht - ich weiß. Das macht mich fertig. 

Es ist ganz einfach: Ich bin ein Monster. Und egal wie sehr ich  mich auch bemühe ich kann meine Gefühle nicht ändern. Wieso kann ich keine Drogenabhängige sein oder eine Alkoholikerin? Mein Leben wär' völlig anders verlaufen, wenn ich auf Schnaps scharf wäre. Ich meine dafür gibt es ein 12 Schritte Programm. Die Leute würden meine Geschichte hören wollen und mir zu helfen versuchen. Die würden mein Eingeständnis als tapfer bezeichnen. 







 Ich kann keinem sagen, wer ich bin. 

19. Oktober 2013

2013...

Es sind immerhin noch 2,5 Monate übrig...

14. Oktober 2013

Naaaaaaarf -.-'

So langsam reicht es mir mit diesen Menschen in der Wohnung unter mir. Seit Mai muss ich sie nun schon ertragen & es ist einfach nur der Horror. Von Woche zu Woche wird es schlimmer. und es ist so schlimm, dass man allein aus diesem Leuten eine Woche "mitten im leben" füllen könnte oder einen externen Blog eröffnen könnte, in dem man mit Witz und Humor veröffentlicht, was sie anstellen. Schon als sie eingezogen sind, dachte ich:"Oh nein, die passen hier nicht rein." und so ist es auch.
Eigentlich haben wir eine gute Hausgemeinschaft. Ganz unten links steht die Wohung leer, daneben wohnt ein junger Mann, mitte zwanzig. Er ist ruhig, macht sein Zeug & fällt eigentlich kaum auf. Über ihm wohnt ein älterer Mann, aber nicht zu alt, der schon seit 14 Jahren in diesem Haus wohnt. Er stellt die Mülltonnen heraus & achtet ein wenig auf Ordnung im Haus. Er hat mir auch erklärt, wie meine Heizung funktioniert. Gegenüber von ihm wohnen die "Horrornachbarn", über diesen wohne ich & mir gegenüber eine depressive, irre Frau, Ende 40, die aber so nicht auffällt. Sie & ihre Wohnung riechen nur etwas, weshalb wir sie liebevoll "Stinkelise" nennen. Ganz oben wohnt ein junges Paar, mit dem ich mich sehr gut verstehe. Wir quatschen viel miteinander, helfen uns wo wir können & teilen sogar unser Essen. Ich bekomme ab und zu z.B. Marmelade & wenn bei mir mal was übrig bleibt geb ich es den beiden gern ab.
Unsere Horrornachbarn sind zu blöd zum Müll trennen. Beweis dafür ist unsere Papiermülltonne. In dieser stecken sämtliche Müllarten, seit Monaten. Es reicht von Restmüll, über gelben Sack , Papiermüll bis hin zu Biomüll. Logisch ist, dass die Müllabfuhr die Tonne nicht mitnimmt. Sie steht demzufolge draußen & ist für uns unnutzbar. Gut ist, dass wir vor der Haustür Papier- und Pappcontainer haben, aber dennoch ist es, auf gut Deutsch, scheiße, da es auch ungeziefer anlockt.
Auch machen sie ständig Lärm. Sie machen, egal zu welcher Uhrzeit, ihre Musik laut. Regelmäßig höre ich, besonders die Bässe, was sie hören & es nervt. Auch streitet sich der eigentliche Nachbar ständig mit seiner (Ex?)freundin, wobei sie (&er?) Türen knallen und sie sich anscheinend durch die ganze Wohnung jagen... Es ist lästig. Auch lernen wir dabei ständig neue Schimpfwörter.. *man muss ja das positive sehen* Apropo. Wenn die Haustür knallt, was mehrmals am Tag/Nacht passiert, wackelt mein Fußboden. Einmal ist sogar in der Wohunug über mir eine Flasche davon heruntergefallen, sonst wackeln nur die Gläser! ;)
Achso, ja, hier wohnen auch irgendwie mehr als gemeldet. Wir haben eigentlich einen Nachbarn - Herrn M. . Aber da unten hausen sie teilweise zu siebt oder mehr... Ich möchte nicht wissen, wie es in der Bude aussieht.... In dieser Gruppe wird dann offensichtlich auch regelmäßig gekifft. Jedenfalls kann ich mein Schlafstubenfenster oft nachts nicht aufmachen, da ich sonst einen Schwall des gut erkennbaren Geruchs, entgegen bekomme... Das ist natürlich besonders im Sommer sehr vorteilhaft...
Wenn man mal davon absieht, dass sie auch keine Ordnung im Haus halten, war der Höhepunkt als meine Nachbarn aufeinmal beklaut wurden. Es fehlt Wäsche (ich suche auch seit  Monaten ne Hose), ein Fahrrad, Folie, .... Man traut sich schon gar nicht mehr irgendwas im Hausflur stehen zu lassen - denn dann ist es möglicherweise  innerhalb der nächsten Stunden weg.
Seit einigen Tagen steht nun eine Couch im Flur... Seit heute so, dass man sich darauf sogar setzen kann.... Vielleicht ist ja der Platz in der WOhnung zu klein geworden & einige müssen draußen schlafen. Vielleicht wollen sie aber nichtmehr nur ihre Musik mit uns teilen sondern auch ihre Sitzgelegenheiten...

12. Oktober 2013

Atelophobia?


Und keiner nimmt wahr, wie viel ich weine, wie viel ich leide, wie sehr ich kämpfe. Ich bemühe mich einen Weg zu finden all das schlechte zu vergessen, es nicht mehr so wichtig sein zu lassen, doch ich schaffe es nicht. Ich sitze fast täglich da & habe einen Tiefpunkt. Zur Zeit wieder öfter. Ich fühle mich einsam & allein. Unsicher & Ängstlich. Überfordert & klein. Ich fühle mich auch so unkompatibel zu anderen Menschen… So unpassend. So … als wäre ich ein Fremdkörper. Ja, Fremdkörper passt am besten. Es fühlt sich an als würden alle ihre Sache gut & perfekt machen, als wäre es für sie so einfach & ich die Einzige, die damit mehr als überfordert ist. Die aus der Reihe tanzt, und einsam durch die Gegend irrt, weil sie keinen Anschluss findet, weil sie nicht zu den Menschen passt. Weil sie…. weil sie es eben nicht kann. Weil man es mit ihr eben einfach nicht aushält. Ich werde von mal zu mal, gegenüber neuen Personen, so emotionslos, abstandhaltend, vorsichtig… So als würde ich schon von Anfang an erwarten, dass sie mich irgendwann los werden wollen, mich nicht mehr mögen, ich nicht mehr passe… als würde ich uninteressant werden.. Ich erwarte, dass man mir etwas vor macht, eine gute Miene zum bösen Spiel macht… Mir etwas vorschauspielert - wie in einer Seifenoper. Und ich bin die Dumme, die alles glaubt, weil sie die Hoffnung doch nicht ganz aufgegeben hat & versucht in jedem Menschen erstmal etwas Gutes zu finden. Aber ich schaffe es einfach nicht. Sobald ich jemanden “gut” finde, sucht mein Kopf automatisch nach dem Schwachpunkt, dem Nachteil… Der Sache, die es unmöglich macht, dass derjenige mich mag…

11. Oktober 2013

Nähe und Distanz?

Eines muss ich anscheinend neu lernen: Das Spiel mit Nähe & Distanz.
Ich fühle mich im Moment "menschenunkompartiebel" ... was ich damit meine? Ich fühlte mich nicht fähig dazu mit Menschen umzugehen, mit ihnen in eine Art Beziehung zu treten. Ich habe Angst davor jemanden an mich heran zu lassen. Ich habe Angst ihm zu zeigen, dass ich innerlich doch so schwach und sensibel bin... Angst, verletzt zu werden...Ich habe einfach Angst.
Ich weiß  nicht warum. Ich habe es einfach. Ich habe auch ein komisches Gefühl dabei, wenn ich wen "neu" kennenlerne. Ich fühle mich unsicher. Frage mich: Wie sieht derjenige mich? Bin ich die richtige für ihn/sie - in diesem Moment - zum Reden, Zeit verschwenden, Zeit genießen, Zeit erleben, zum Schweigen, zum Lauschen, zum Laufen, zum Gehen, zum Bleiben? Ich fühle mich als wäre ich nicht in der Lage Menschen zu zeigen, dass ich sie mag, dass ich sie sympathisch finde... Dass ich sie besser kennenlernen will. Und allein dieser Zustand macht mir unheimliche Angst, da ich nicht weiß woher er kommt. Er ist einfach da... Es ist das Gefühl Menschen immer und immer wieder zu enttäuschen & gleichzeitig die tiefe  Angst enttäuscht zu werden.

Ich hoffe, dass ich irgendwann merke, dass ich mich einem Menschen öffne, dass ich ihm mein Innerstes zeige & er mir all die Sicherheit gibt, die ich brauche. Die ich will. Die tief in mir fehlt.....

10. Oktober 2013

glücklich sein?

Manchmal sind es die kleinen Dinge die mich bewegen... Der Spruch einer Tv-figur, eine Szene in einem Film, der Satz meiner Nichten, ein Bild wie das mit den zwei Milchpappen, von denen eine sagt sie sei ein Unicorn.... Das sind Dinge die mich.bewegen. Lange Zeit habe ich dies nicht mehr wahrgenommen, nicht erkannt - Aber heute Tu ich das. Dann halte ich diese Sätze fest... Wie die Szene aus Monk, den Satz von damon Salvator oder eben die Milchtüten... Es ist wichtig dies.zu tun, damit ich mich daran erinnere.... Letztens sagte meine Lehrerin: "Mal bist du die Taube und mal das Denkmal" , dieser Satz steht nun auf meinem Ordner, damit ich ihn immer sehe.
 Für andere mag dies komisch wirken aber ich ich weiß, dass es für mich etwas verändert und bedeutet.... Und ich lerne dadurch Schritt für Schritt kennen wie man glücklich wird und lebt. Ich lerne die kleinen Dinge am Leben zu schätzen, wie die Sonnenstrahlen, die mich am Morgen in der Nase kitzeln. Oder die letzten schönen Sommerlichen Stunden, bevor der Herbst einkehrt... Ich versuche einfach das Beste & schönste Leben, aus dem was ich habe, zu machen. Es ist vielleicht nicht immer viel - aber es hilft. Und Sätze, Bilder, Gedanken, die mir das immerwieder verdeutlichen aufzuschreiben, tut mir wahnsinnig gut...
Dies ist mein Tip Nummer 1 für jeden Menschen, der wie ich, versucht den Weg zum Glück zu finden...
Tip Nummer 2? Zieht euch hübsche Unterwäsche an, Mädels - Ihr fühlt euch gleich dreimal besser. Is doch egal ob euch heute noch wer vernascht oder nicht - hauptsache ihr fühlt euch gut, stark und steht zu euch... Werdet glücklich.. Und der erste Schritt dazu ist: Lasst das Glück herein. Haltet ihm die Tür auf und heißt es Willkommen! :)

4. Oktober 2013

"You haven't lived a life at all...."


"You haven't lived a life at all. 
But you have to try, 
'cause if you haven't tried 
- you haven't lived."

 

28. September 2013

Monk: Ich weiß nicht, wie Sie das machen.
Randy: Was denn?
Monk: Wie Sie's ertragen? Sie werden oft auf den Arm genommen. Man macht Witze über Sie, aber Sie regen sich nie auf oder werden sauer.
Randy: Mm, früher hat mich das gestört. Als ich bei der Polizei angefangen habe, da wurde ich oft ausgelacht. Und es gab „Randy- Disher-Geschichten“. Das hat weh getan. Ich wollte kündigen.
Monk: Was ist passiert?
Randy: Es war bei einem Einsatz. Einem P300 in der Stadt. Da hab' ich einen Auto-Aufkleber gesehen mit der Aufschrift: „Ob du glücklich bist, entscheidest du.“ Ich weiß, es hört sich ziemlich verrückt an, aber- das hat mein Leben verändert. Ich mein', ich hab' mich genau in dem Moment entschieden. Ich hab' mich entschieden, glücklich zu sein. Und wissen Sie – ich glaube wirklich daran. Ich meine, das liegt nur bei Ihnen. Sie können sich entscheiden, glücklich zu sein.

26. September 2013

Socke :)







Dieses kleine Wesen versüßt tag täglich meine Welt - und dafür bin ich ihm wahnsinnig dankbar... Auch wenn er manchmal n ziemlicher Frechdachs ist... ich hab ihn einfach nur gern (: *mein Socke*

23. September 2013

ja, sie kann noch deutsch ^-^

 Wenn ich etwas in den letzten Wochen begriffen habe ist es Folgendes:
Wenn du Leben willst - dann musst du einfach leben! Du musst tun, was du willst, nicht was irgendwer will. Setz deinen Willen durch & lass deine Träume nicht nur Träume sein. Wenn du Schokolade essen willst - iss Schokolade. Wenn du raus gehen willst - geh raus.... Und wenn du Sex haben willst - hol ihn dir! Leben heißt nicht ohne Grund leben!
Wir grenzen uns oft genug zwischen all den Regeln, Gesetzen und dem ganzen Bürokratischen zeug ein... Warum sollen wir dann also nicht in diesem Rahmen (und eventuell ein wenig darüber hinaus) einfach mal machen, was uns gefällt?  Richtig, dafür gibt es keinen Grund. Wir sind ja schließlich freie Wesen...!
Und wenn ich noch etwas gelernt habe, dann ist es, die Kleinigkeiten im Leben und am Tag zu schätzen... Deshalb sind auch die Bilder hier drin... Ich habe gestern einfach kurz mit Denise, meiner Nachbarin, im Garten gequatscht, ihr ein wenig geholfen, Kräuter für Socke mitgenommen... Und es war schön... Wir haben einen Marienkäfer gefunden.. Und das obwohl es schon so kalt draußen is! Er wollte gar nicht gehen... deshalb konnte ich auch so gut ein Foto von ihm machen... :)
Mit diesem Blog möchte ich sagen: LEBT euer Leben nach euren Wünschen, Sehnsüchten und Träumen... Und auch wenn es kitschig klingt... Aber wir haben nur dieses eine Leben - also sollten wir es so gut es geht genießen.



21. September 2013

yesterday

may you wonder why this is the second blog I'm writing in english...  but english make's it easier for me to talk about my emotions - about the "real me" - about Anja - how she feels - how she thinks... How her life is going... Her inside. 

When I think about yesterday the sentence "And when they talk to me I get this strange feeling... Like "Oh no, boy. I'm single and I wanna stand single. I don't want a man, even if I need a little bit near... At this moment I don't see me with a boyfriend and I dont wanna hurt you & me." " it wasn't there.
This boy - his name is P. - found me on a website. We just wanted  to have some fun and texted on whatsapp for the whole day. When I was at home he asked me:"What are you doing today?" and I said: "Nothing. You?" "Nothing,too" "May two people who don't do anything should do something together" "Yes" So he drove to me with his car... And we talked and talked - watched  TV. I got warm in his arms... We were talking for about 2 hours - and it felt like we were talking 5 hours. Then we kissed and had some fun. You know? It was nice - It was realy nice... He was the first man who pushed my buttons - not knowing where they are... or how he should do. He just did what he liked... And i realy enjoyd it. It just consumed me. We didn't talk at this moment - and I liked that... We were knowing what the other one wanted even if there was no light... Lately he left and got home..: Today he's working... And I didn't hear anything from him since he said "good night."  But that's not the point. Even if I think about seeing him again and have a nice time together...  I didn't feel uncomfortable. I didn't think about: "Oh no. I don't want any man on my side."  And I didn't think about trust... Or anything like that... I just liked it how we talked - laughed - ....  - it was a realy nice evening... 

And I realized something more... I got better. I feel happier than some days ago. I just enjoy the good thing in life and forget the worth.

18. September 2013

mal ein wenig englisch...



I'm so sick of crying.
I was ready to die. I was supposed to die.
I can't be a human!
I feel like I was crying since my parents got divorced.
My live is a never ending funeral.'

[...]
I have changed.
This is who I'm now.
The old Anja died, when she went off that house.
Let her go.
I'm telling you it's the most real thing that I've felt in my entire live..

But such intensive emotions can be the worst thing in the world.... Sometimes I wish I'm a vampire. Why? Vampires can switch their humanity off. No Feelings - no emotions - no unsureness - no tears... Just living like today's your last day...
Today I feel like "beeing" dead would be easier than thinking all day about my feelings. Better than the fears I have... Better than thinking about the people I love & how their lives are goin'... All this shit is in my brain and fucks me up every day.
Also I don't know why so many men wanna be with me... Feel my near... Or get my heart. I'm just me - not perfect - not good - not the girl you should love!... And when they talk to me I get this strange feeling... Like "Oh no, boy. I'm single and I wanna stand single. I don't want a man, even if I need a little bit near... At this moment I don't see me with a boyfriend and I dont wanna hurt you & me." 

It feels like "finding" my self and "beeing myself" is harder than not beeing selfconfidend.... 

11. September 2013

mein erster Winter...

Es wird kalt, wenn das Jahr vergeht. 
Der Sommer war extrem trocken.
Jetzt bilden sich die ersten Schneeflocken.
Schon früher hat uns diese Zeit gefallen,
deine schönen Augen funkeln wie ein Eiskristall.
Unsre Hütte steht am Fuß des Berges.
Wenn du nur wüsstest, was du mir wert bist.
Ich bin bei niemanden so ausgelassen.
Ich hab verspochen auf dich aufzupassen, 
denn manchmal fehlen weit und breit die Rettungsboote.
Du warst da, als das Eis zu brechen drohte.
Ich kann die Bilder sehn in jeder Nacht...
[...] Das war bevor es so komisch wurde.
[...] Diese Nacht umgibt die Sonne deshalb schimmert sie rot.
Wenn ich das Tal seh kommt die Erinnerung hoch.
[...] Warum haben wir es nicht geschafft?
Ich muss an dich denken jede verdammte Nacht.

Denn das ist alles, was mir blieb. 
Ich schreibe diesen Brief, für denn Fall, dass du ihn liest.
In welches Land es dich auch zieht, 
ich werde ewig auf dich warten, 
für den Fall dass du mich liebst.
Ich hab gehofft ich werde mit dir alt,
spüre keine Wärme mehr - bitterkalt.
Werd ich dich jemals wieder in den Arm halten?
Ich folg' dir durch die Jahreszeiten.

31. August 2013

I C H

Morgen ist es so weit: dann bin ich seit einem Jahr Auszubildende in meinem Betrieb. Dann habe ich offiziell mein 1. Lehrjahr abgeschlossen und bin Auszubildende im 2. Lehrjahr... Und dieses Jahr erscheint mir doch so kurz... Ist es Einbildung, dass Jahre, umso älter man wird, umso schneller vorbei gehen? Früher kam mir die Zeit zwischen Ostern und Weihnachten ewig vor, heute denk ich oft: "Ach is ja eh schon bald..."
In diesem einen Jahr habe ich vieles gelernt... Viel über die Anatomie des Menschen, über Krankheiten, über unser Gesundheitssystem, über Behinderungen, Empathie, biologische und/oder chemische Abläufe im Körper, Vorschriften, Desinfektion, Verbände, Insulin, Diabetes Melitus, Kinästetik, ... eigentlich ist es doch schon sehr viel.  Und doch kommt es mir vor als wäre es gestern gewesen, dass ich aufgeregt in meiner neuen Wohnung sitze, weil morgen mein erster Schultag in der neuen Schule, der neuen Ausbildung, der neuen Klasse ist...
In dem einen Jahr habe ich auch Döbeln und Roßwein ganz gut kennengelernt. In Roßwein weiß ich mittlerweile bei vielem wo ich es finde und wie ich hinkomme... Und auch in Döbeln kann ich mich gut orientieren. Meine Mutter hat gestern erst die Orientierung verloren, als wir zusammen unterwegs waren... Aber ich wusste, wo es lang geht. Denn ich habe gelernt mich hier zurecht zu finden. Ich bin hier allein gestartet und das hat mich doch in einem gewissen Maße stark gemacht. Aber diese Gegend hat auch viele negative Dinge gebracht... Die dazu führten, dass ich nun mehr oder weniger starke Depressionen habe... Und diese haben nun, nach drei Besuchen beim Psychologen, auch eines bewirkt: Ich habe mich besser kennengelernt. In einem Jahr, in dem man besonders viel mit sich selbst zu tun hat, lernt man seine Fehler kennen... Aber auch all das, was man kann. Leider vergesse ich zu oft wer ich bin und was ich kann... 

Ich bin doch schon stark hier zu bleiben, es durchzuziehen, egal wie viele Steine mir in den Weg gelegt werden, egal wie viele Vollidioten ich hier noch kennenlernen werde ... Ich zieh auch mindestens die nächsten zwei Jahre genauso energisch und stark durch. Ich habe ein Ziel. Ich möchte in zwei Jahren zur Exmatrikulation den Titel: Altenpflegerin tragen dürfen und als solche Arbeiten. Nein, ich möchte nicht. Ich will! Und ich weiß, dass ich es schaffen werde...  Und ich weiß auch, was ich dabei auf keinen Fall aus dem Auge verlieren darf: Mich und meinen eigenen Willen. Denn genau das ist, was wichtig ist. I C H

27. August 2013

A picture

Irgendwie weiß ich nicht, was ich dazu schreiben soll. Es ist jedenfalls seit langem endlich mal wieder ein Bild von mir, das ich mag!

12. August 2013

Dinge über die ich mich aufrege #1

Ja... Ihr lest richtig. Ich brauch einfach eine Plattform auf der ich mich auskotzen kann, über Dinge, die mich aufregen! Also fange ich heute damit an!

Ich fang heute einfach mal mit einem Thema an, dass mir schon seit einem knappen halben Jahr auf dem Herzen liegt. Vor drei Tagen ist mir dafür sogar im Internet das richtige Bild in die "Finger" geraten:
"Ich hasse es wenn Leute sagen, dass sie dich vermissen, aber sich nichtmal bemühen mit dir zu sprechen oder dich zu sehen.
Ok. Ich kenne folgende Situation, in der ich auch nicht unbedingt zu der Person sagen würde: "Hey, du fehlst mir", dass ist die nach einem riesen Streit in der einer von beiden sagte:"Ich will dich nie wieder sehen" oder ähnliches. Aber selbst dann bin ich irgendwann, wenn mir die Person wirklich fehlt, soweit zu sagen (auch wenn ich vielleicht nicht allein Schuld bin): "Hey, es tut mir Leid, ist scheiße gelaufen, DU FEHLST MIR, können wir vielleicht nochmal darüber reden?"  Aber ich sehe ein, dass es Menschen gibt, die dann Stur bleiben, manchmal wünsche ich mir sogar, dass ich bei sowas auch etwas mehr durchhaltevermögen hätte.

Aber was ich absolut nicht verstehe ist folgendes:
Ich wohne nun seit knapp einem Jahr in Roßwein, dieser Ort ist knappe 100 Kilometer (je nach Strecke und genauem Ort etc.) von meiner Heimat entfernt. Das sind mit Auto maximal 1,5 Stunden fahrt & mit Zug (und da spreche ich aus Erfahrung) ca 2-3 Stunden, wenn überhaupt. Ich sehe auch vollkommen ein, dass meine Freunde, die ja meist selbst noch in der Ausbildung sind etc, mich nicht jedes Wochenende besuchen kommen oder hier einmal im Monat aufschlagen... Aber, hier kommt die traurige Nachricht: Noch keiner, von jenen Menschen, die mir  oft sagen: "Anja, wir müssen uns ganz bald wiedersehen" hat es bisher geschafft sich hier meine Wohnung anzuschauen. Lediglich meine Eltern, meine Schwester(die einen noch weiteren Weg + 4Kinder hat) und mein Cousin(am Anfang beim Umzug) haben den Weg hierher gefunden. Sonst verdammtnochmal niemand. Ich habe sogar eine Couch, die man zum Bett machen kann und ein Luftbett, so dass improvisiert noch ca 3 Personen hier Platz finden würden UND ein Studentenwohnheim in der Nähe, in welchem man sehr günstig(23€/Nacht) übernachten kann. Sogar meine Nachbarin, mit der ich ein gutes Verhältnis habe, hat mir mittlerweile bei einem demnächst anstehenden Besuch angeboten, dass sie ihr Gästezimmer anbieten würde! Ok, nun kann man sagen: der Weg ist weit, die Kosten "hoch" (Zug: ca 44 Euro, Autp sind ca 30 - 40€)... Aber jetzt mal ehrlich: ich habe auch keinen Esel, der Gold scheißt und habe es in der Zeit immerhin schon 4-5 Mal nach Hause geschafft!Und das obwohl ich, im Gegensatz zu vielen meiner "Freunde", einen Haushalt führe & somit noch zusätzliche Kosten hab.
Und wisst ihr, was mich richtig traurig macht? Ich habe bei den letzten beiden Besuchen eine Grillparty gemacht & jedesmal vielen dieser Leute bescheid gesagt, dass sie gern kommen können & einfach nur ein wenig Grillzeug mitbringen sollen, je nachdem was sie gern wollen. Ich habs letztes mal sogar extra als Facebookveranstaltung gemacht, damit sich Fahrgemeinschaften bilden können & die Absprachen leichter sind. Im Endeffeckt sind von denen, die mich ja so vermissen, das erste mal 3-4 Leute erschienen. Zwei davon würde ich als "den harten Kern" bezeichnen, weil sie beide male da waren. Ich seh auch ein, dass es Gründe gibt, warum man nicht kommen kann. Jeder hat private Dinge, die plötzlich dazwischen kommen(naturkatastrophen, Krankheit) oder lange geplant sind (Geburtstag, Hochzeit,...). Aber es gibt ein sehr schönes Volk, unter meinen "Freunden", nämlich jene, die mir einfach mal gar nicht antworten oder mir kommen mit: "Also zu dir kommen und was mitbringen, dass is schon zu teuer" (besagte Person wohnt in meinem Heimatort und kann Rad fahren! Ein Paket Würstl kostet ca 2€ )...
Es kotzt mich wirklich an, dieses Verhalten. Es kotzt mich wirklich an. Bin ich denn nichtmal das Wert? Bin ich so unwichtig? Als ich hier hergekommen bin, haben mir so viele Menschen gesagt, dass sie herkommen werden, dass wir uns unbedingt sehen müssen, ... und davon, so ist es mir jetzt bewusst geworden, waren vielleicht drei jene, die das wirklich ernst meinten. . .

Ich danke all jenen, die sich hartnäckig darum kümmern, den Kontakt zu mir trotz 100km Entfernung aufrecht zu erhalten, all jenen, die ich hier kennengelernt habe & die mich aufmuntern, aber auch all denjenigen, die mir zeigen, was Freundschaft definitiv nicht ist.

Julian? Patrick? Paps? Ich freu mich auf unser nächstes Grillerchen mit dem Wildschwein! (Caro? Dich holen wir per Skype aus Amsterdam dazu!)

11. August 2013

It must be...

Warum erregst du mich
 auf die falsche Art und Weise?
Warum sagst du die Dinge, die du sagst?
Manchmal frage ich mich,
wie wir zwei überhaupt zueinander gefunden haben. 
Aber ohne dich 
bin ich nicht vollständig.

8. August 2013


Es wird sicherlich ein harter und steiniger Weg, aber ich werde ihn gehen. Ich werde es schaffen. Und irgendwann werde ich über all die Probleme, all diese Gedanken lachen... Ich werde diese Blogeinträge ansehen und mit einem Schmunzeln, weil ich es dann geschafft habe, ich habe dann mein persönliches Loch zugebuddelt, die Stelle gut markiert & werde verhindern jemals wieder hinein zu fallen.

24. Juli 2013


Einfach nix sagen. Kein falsches Wort. Keinen Ton. So tun, als wäre einfach alles bestens,
 als wärst du glücklich...

19. Juli 2013

Stillgelegt

Und es scheint als wär die Welt auf einmal wie gelähmt.
DünneWände werden zu Mauern.
Alles wirkt wie stillgelegt.
Und es scheint als wär dieWelt auf einmal wie gelähmt
Dünne Wände werden zu Mauern.
Alles wirkt wie stillgelegt.

Ich fühl mich irgendwie zu Hause gefangen.
Bin ich mal zwei Minuten gut drauf, hält die Laune nicht an.
Und nach dem Regen kommt die Sonne? Kann sie weit und breit nicht sehen.
Möglicherweise ist es Zeit für mich zu gehen?
Hab die Gedanken nicht im Griff, sondern sie mich & das schon ewig.
Hab versucht ihnen zu erklären, was mit mir ist. - Doch wer versteht mich?
Irgendwie bleibt alles gleich - nichts verändert sich - kein Bild entsteht.
In meinem Kopf alles regungslos - stillgelegt.

16. Juli 2013


10. Juli 2013


8. Juli 2013

Quatsch beim Baden :)


7. Juli 2013

ich hab dich lieb, papa.


Das macht mich glücklich.

2. Juli 2013

Ich bin weg - weg - weg für immer? ich bin weg

Als ich vor einem Jahr meine Heimatstadt verließ, hätte ich am liebsten das getan, was Silbermond Frontsängerin Steffi im Lied "Weg für immer" beschreibt: "Und das einzige, was bleibt ist ein Zettel, auf den ich schreib': 'Ich bin weg. Weg, weg für immer - ich bin weg. Weg. Weg - für immer... Ich bin weg..[....] Das ist kein Abschied auf Zeit - nein das ist - das ist für die Ewigkeit" Der Grund? Ich habe mich dort einfach nicht mehr wohl gefühlt, fühlte mich eingeengt in alten Erinnerungen, in all den negativen Dingen, die ich hier erlebt habe. Scheidung - Tod geliebter Menschen - Mobbing - Angst - ... Ich wollte einfach nur noch weg aus dieser Gegend - aus dieser Stadt - aus diesem Haus...
Jedoch heute, ein Jahr später hatte ich während meiner Heimfahrt im Auto meines  Vaters, neben ihm,  ständig folgende Textfetzen im Kopf: "Ich war so lange weg, das trägst du mir nicht nach. Du empfängst mich doch noch mit offenen Armen - Mit offenen Armen... Ich komm nach Haus." Ich habe mich schon so sehr auf meinen Heimatbesuch gefreut.. Schon seit meinem letzten Urlaub, in dem ich auch dort war, habe ich darauf hingefiebert endlich wieder in diese Stadt zu fahren.... Dort einige Leute wieder zu sehen - im Wohnwagen zu schlafen, die Zeit zu genießen & meinen Vater  zu sehen. Damals habe ich ihn oft nicht verstanden, bin sogar mit ihm aneinander geraten... Ich habe ihn und mich in Frage gestellt... Heute kann ich das nicht mehr nachvollziehen. Heute verstehen wir uns super & das ist das wichtigste!
Als ich mich nach diesem kurzen Tripp auf den Weg nach Merseburg machte, meinen Koffer die Straße entlang zog , in den Bus und die Bahnen stieg... und die an mir vorbeifliegenden Bäume ansah, begleiteten mich diese Zeilen: "Bis unsere Wege sich trennen, bleibt uns nicht mehr viel Zeit - Komm wir machen daraus ne kleine Ewigkeit. Mit der Gewissheit, diese Seelen bleiben immer verwandt, egal, wie viele Meilen uns teilen irgendwann.... Sehn wir uns wieder" und besonders dieser Satz: "Vor einem Jahr wollte ich weg für immer, heute mag ich dieses Haus nicht verlassen." Meine Heimat ist wieder Heimat. Ich fühle mich wieder sicher, wieder gut, wieder besser. Ich fühle mich zu Hause & dieses zu Hause fehlt mir oft genug... Nicht nur wegen den Menschen - nein. Weil ich hier die behütesten Jahre meines Lebens verbracht habe!

17. Juni 2013

  1. Und das ist, was Liebe sein sollte. Du solltest denjenigen lieben, der dich stolz macht zu leben.
  2. Es tut mir nicht leid, dass ich dich getroffen habe.
  3. Es tut mir nicht Leid, dass dich zu kennen, mich alles hat in Frage stellen lassen.
  4. Du machst mich glücklich.
  5. Vielleicht bist du nicht das Beste für mich - aber es tut mir nicht leid, dass ich etwas für dich fühle.
  6. Ich würde mich immer für dich entscheiden.

16. Juni 2013

Wenn es zurück kommt...

Ich glaube, wenn alles vorbei ist kommt es einfach blitzartig zurück. Verstehst du? Es ist wie ein Kaleidoskop an Erinnerungen - Es kommt einfach zurück. Aber er wird es nie. Ich glaube ein Teil von mir wusste, in der Sekunde in der ich ihn sah, dass es passieren würde. Nicht, weil er irgendetwas sagte oder er etwas tat - Es war das Gefühl, das damit kam. Und das Verrückte daran ist, dass ich nicht weiß ob ich jemals wieder so fühlen werde -

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6. Juni 2013

Hochwasser 2013 - Roßwein & Umgebung

Wenn ich an die letzten Tage denke, wird mir immernoch schlecht. So viele Dinge, so viele Erlebnisse, die sich in meinem Kopf überschlagen...

Als erstes möchte ich euch meine "Messlatte" zeigen, an der ich ständig geschaut habe & gesehen habe, wie sehr das Wasser von Stunde zu Stunde zeigt... Der erste Stand ist von Freitag ( 31.5.2013) und der letzte von Montag (03.06.2013)
Die restlichen Bilder zeigen Straßen in Roßwein & Döbeln, sowie einen Traktor, über den Manu und ich uns zu ihr auf arbeit haben bringen lassen um Bewohner ein Stockwerk höher zu evakuieren!...
Es ist unglaublich wie viel Schaden und Wucht Wasser hat, es kommt plötzlich & geht genauso plötzlich wieder... Aber auch eines ist unglaublich: Wie nah die Menschen in einer solchen Situation zusammen rücken & sich gegenseitig helfen! Ich wünsche allen, die gerade noch mit Wassermassen kämpfen und/oder mit den Folgen und/oder ihre Stadt darauf vorbereiten sehr viel Glück und Erfolg beim Kampf! Bleibt stark! Ihr schafft das & seid nicht allein!
Freitag morgen - ich sehe kaum die Mulde


schon nicht mehr mein normaler Ausblick

ich sehe immer mehr wasser...
huch - da war doch mal eine straße?
und wenn du denkst es geht nicht MEHR kommt von irgendwo das Wasser her!
... 10 Zentimeter mehr & es wäre auch in unserem Garten gewesen - der Keller war schon nass.
 Nun die allgemeinen Bilder:


wenn es dabei nur mal geblieben wäre....
die höchste Stufe der Hochwasserwarnung - Katastrophensituation beginnt!



sehr passender Straßenname...
der Traktor!

Döbeln.

döbeln 

döbeln - da hinten ist eigentlich ein Kreisverkehr!



Roßwein - Freiberger Mulde

die Straße hinter meinem Haus..

Stadtbadstraße - Roßwein!





eigentlich liegen da vorn sandsäcke , die leider überspült wurden...

Wasser über wasser...

Bild von Mittwoch - In Döbeln wird der Müll und Schrott auf dem Steigerhausplatz gesammelt!