24. Februar 2014

If I die Young.


"Wenn ich jung sterbe begrabt mich in Satin, 
legt mich in ein Bett aus Rosen,
senkt mich in der Dämmerung in den See, 
schickt mich fort mit den Worten eines Liebeslieds. 
Die scharfe Klinge eines kurzen Lebens, aber ich hatte genug Zeit. 
Und ich werde Weiß tragen, wenn ich in das Himmelreich eintrete.
Ich bin so Grün wie der Ring an meinem kleinen kalten Finger.
Ich habe nie von der Liebes eines Mannes gewusst,
aber es fühlt sich sicherlich gut an, wenn er meine Hand hält.
Es gibt einen Mann in diesem Land, der sagte er liebt mich für immer,
wer hätte gedacht das "für immer"  von der
scharfen Klinge eines kurzen Lebens getrennt werden könnte." 
(Band Perry - If I die young - etwas abgeändert)


Achtung: Wenn ihr weiter lest, könnte es sein, dass es euch emotional berührt, euch eventuell verwundert... Deshalb ist hier eine Art "Break" eingebaut damit ihr dem ganzen entgehen könnt..


13. Februar 2014

Sonnenstrahlen tanken

 Zwischen den vielen Stunden Arbeit, Schule und Haushalt ist es manchmal gar nicht so einfach Zeit für sich selbst zu finden. Zeit um zu mir zu finden, um in mein Innerstes zu gehen... Zeit um zu entspannen, zu genießen, den Kopf frei zu machen. Zeit um die Natur zu fühlen, zu hören, zu riechen, wahrzunehmen. Dabei ist gerade diese Zeit die wichtigste, die wir haben. Zeit für uns. Zeit um zu genießen. Deshalb nehme ich sie mir manchmal, ganz bewusst. Gestern bin ich auf die "Wunderburg" von Roßwein "geklettert". Die Wunderburg, so hat es mir ein Patient erzählt, ist ursprünglich ein Steinbruch gewesen, mit dem die Stadt erbaut wurde... Warum es genau zu dem Namen Wunderburg kam, das weiß er nicht, aber er vermutet, dass man dort oben die reste einer Burg gefunden hat, da dies einer der höchsten Punkte in der Stadt ist und es früher üblich war Burgen möglichst weit nach oben zu bauen. Warum auch immer die Wunderburg Wunderburg heißt... An ihrem "Gipfel" liegt ein kleiner Wald und ein Feld... Auf diesem Feld kann man, durch einige Baumspitzen hinweg, die Stadt überblicken. Aber man kann sich am Nachmittag auch einfach in die Sonne legen, spüren wie sie in der Nase kitzelt und genießen. Man kann sogar den Wind hören, wenn er durch die Bäume rauscht, den Verkehr in der Ferne... Und man fühlt wie der Wind über den Körper pfeifft, doch durch die Sonne wird man wunderbar gewärmt. Vielleicht ist auch das der Grund, warum man sie Wunderburg nennt... Denn für mich geschieht dort oben eine Art Wunder... Ich kann mich hinlegen, genießen und einfach entspannen. Es ist quasi ein wunderbarer Ort für mich. Mein Lieblingsort in Roßwein... Und  *psssst* wenn ihr mal hier seid, dann geht zu diesem Ort & genießt ihn... Tut es für euch!



8. Februar 2014

Heimweh.

Ich denke jeder, der schoneinmal für lange Zeit von zu Hause entfernt waren oder von zu Hause weggezogen ist &  in einem anderen Ort wohnt,  der nicht gerade um die Ecke ist, kenntdas Gefühl, was ich meine. Das Gefühl, wenn man sich aufeinmal in den Ort so unheimlich allein und einsam fühlt, so fremd und unwohl, als wäre dieser Ort nicht der an dem man gerade sein sollte. Wenn man beginnt all die Menschen, all die Häuser, all die Momente zu vermissen, die man mit der Heimat, mit dem zu Hause verbindet, zu vermissen. Wenn einem die Tränen in die Augen steigen & man eigentlich gar nicht richtig erklären kann, was los ist, was einem fehlt, was man vermisst, was man fühlt. Es ist wie ein lautes Chaos im Kopf, das sagt: "Ich muss hier weg." Man windet sich in diesem Unwohlsein und fragt sich warum man überhaupt in diesen Ort gekommen ist, warum man sich so sehr von der Heimat entfernt hat. Ich denke dieses Gefühl ist ganz normal. Es ist sicherlich furchtbar normal, dass einem die Freunde und die Familie fehlen & all die Dinge, die man seit seiner Kindheit dort erlebt hat. Es fehlt Heimat & das Gefühl von 'zu Hause'. So geht es mir jedenfalls. Ich weine dann immer bitterlich & kann keinem, der mich fragt, sagen warum genau ich aufeinmal so traurig und niedergeschlagen bin. Denn manchmal weiß ich im ersten Moment noch gar nicht, dass es genau das ist, was mich so herunterzieht. Doch dann, wenn ich sage: "Ich habe heimweh", versteht mich jeder. Es versteht jeder, dass ich Sehnsucht nach zu Hause habe...
Mein Geheimrezept? Das habe ich nicht. Ich lasse dieses Gefühl einfach raus. Ich weine. Und ich sage, was ich fühle. Denn ich fühle mich immer schrecklich allein, obwohl ich es sicherlich gar nicht mehr so sehr bin. Immerhin fange ich gerade an hier, in Roßwein, Menschen zu finden, die dem Wort wertvoll eine Definition geben. Und es tut gut, dass mich diese Menschen verstehen, wenn ich das Wort Heimweh nenne. Sie sind da. Und dann machen sie da, auf ihre Art und Weise und machen das Heimweh ein klein wenig weg... Denn nun geben sie mir ein Stück "zu Hause" und Wohlfühlen. Und was ich noch tu? Wenn es zeitlich passt & ich mich ein klein wenig beruhigt habe, rufe ich die Heimat an, oder schreibe ihnen. Das tut gut, das bringt "zu Hause" ein klein wenig hier her & macht es in meinem Herzen wunderbar warm...

5. Februar 2014


3. Februar 2014

und ab raus aus der Bude.

Das Bild zeigt nochmal einen Teil von "Der Sinn des Lebens ist leben."  Es ist letzten Freitag entstanden. Zwei wunderbare Mädels aus meiner Klasse - Josi & Elli - sind zu mir gekommen, wir haben gekocht, vorgeglüht, uns fertig gemacht und sind dann einfach in Club. Party. Einfach feiern, tanzen, Spaß haben. Und natürlich meinen Geburtstag nachfeiern.... Ich hätte noch vor ein Paar Wochen nicht gedacht, dass ich jemals freiwillig feiern gehe, in einen Club/Disco und mich dabei so freuen kann, ausleben kann, genießen kann. In mir steckt anscheinend doch ein Stück "Tussi." oder "Mädchen" und nicht nur die Rockerin. Ich bin eben vielseitig & nicht mit einem Wort - einer "Szene" einer Schublade zu verbinden. Ich bin mehr als "Anja J., 22 Jahre alt & angehende Altenpflegerin." ... Sondern "Ich bin ich- auf meine Weise - Ich bin ich - Manchmal laut und manchmal leise" (Glasperlenspiel - Ich bin Ich) Und genau so bin ich. Laut, leise, nirgends einzuordnen, einfach nur durchgeknallt und so facettenreich..... Und wisst ihr was? Ich mag mich (mittlerweile) genau so, wie ich bin. Auch wenn ich sicherlich einen an der Waffel habe und ich das ein oder andere Kilo zu viel an meinem Leib hängen habe - ich mag mich.

2. Februar 2014

better than me.

I already know how you feel. 
I know you're better than anybody in this world. 
And that's why I decided to do this - for you. 
'Cause I don't want you ever to feel the way I felt. 
You're beautiful and you're smart and you're loved,
 no matter what the outside looks like. 
And I don't want you to grow up in my footsteps. 
I want you to do so much better than me. 
You're my life, you're my heart, you're my soul


This is for my little nieces. I want them to get a better life than I had. I never want them to feel the way I did the past year. I want them to life a happy life - the one they expect....

1. Februar 2014

Beziehungsstatus? Die Route wird neu berechnet.

.... Frauen wollen nur jemanden, der sie ebenfalls liebt. Also ich jedenfalls.

Eigentlich ist es ganz simpel, was ich mir von einer Beziehung, von einem Menschen, meinem Partner wünsche. Ich wünsche mir jemanden, der mich liebt wie ich bin, so wie ich ihn lieben werde. Ich möchte Glück nicht nur geben, sondern bekommen. Und es soll sich anfühlen als wäre es ganz normal, dass wir uns gegenseitig die Liebe schenken. Es soll unerwartet kommen, aber es soll großartig sein. Und ich möchte, dass es nicht langweilig wird, sondern abenteuerlich.
und dennoch ist es so schwer denjenigen zu finden mit dem man sorglos schlafen kann, bei dem man selbst nach 2 Stunden Schlaf ausgeschlafen ist als wären es 10 Stunden gewesen. Neben dem man tief und fest schläft & keine Angst hat, weil man sich sicher und behütet fühlt. Jemand, der mich zum lachen bringt & beim weinen da ist. Jemand der das richtige Maß an Freiheit und Beisammen sein findet... Und all das, das wird da sein, wenn derjenige mich liebt, so wie ich ihn...

Und bis derjenige sich zeigt oder zu erkennen gibt, warte ich einfach darauf. Denn es wird sich großartig anfühlen und mich überwältigen: Das weiß ich zumindest jetzt schon.