30. November 2013

Mal wieder 's Hasi... :)



23. November 2013

aus dem Leben einer Altenpflegeazubine,...

Ach, was sind wir dumme Leute -
wir genießen nie das Heute.
Unser ganzes Menschenleben
ist ein Hasten, ist ein Streben,
ist ein Bangen, ist ein Sorgen -
heute denkt man schon an morgen,
morgen an die spät´re Zeit -
und kein Mensch genießt das Heut´-.
Auf des Lebens Stufenleiter
eilt man weiter, immer weiter.
Nutz´ den Frühling deines Lebens,
leb´ im Sommer nicht vergebens.
Denn gar bald stehst du im Herbste,
bis der Winter naht, dann sterbste!
Und die Welt geht trotzdem heiter,
immer weiter, immer weiter . . . .
                    (Otto Reuter)

Mit einem Auszug aus diesem Gedicht reagierte meine älteste Patientin heute auf die Jahre, die zwischen uns liegen...

"Wie lang haben sie noch von mir aus gesehen zu Leben?.... Wie alt sind sie?"
"Einundzwanzig... Also 82 Jahre."
"Wie ich vor kurzem schon sagte: Nutz den Frühling deines Lebens, leb im Sommer nicht vergebens. Denn gar bald stehst du im Herbste, bis der Winter naht, dann sterbste! "

21. November 2013

Wie soll ich dir denn beibringen, dass dieses kleine Mädchen heute fast täglich in ihrer Wohnung sitzt und weint? Dass sie so nicht weiter leben will. Dass sie täglich all diese Gedanken schluckt & doch am liebsten schreien würde... Wie soll ich denn zu dir sagen: 

"Papa, ich kann nicht mehr. Weder körperlich noch seelisch."

20. November 2013

Man könnte in den Spiegel gucken und sagen: "Eigentlich bist du doch gesund. Dein Herz schlägt ruhig & du hast keine Schmerzen. ... Und eigentlich müsste es dir total gut gehen - aber es geht dir furchtbar." - Ich hab 'n bisschen Angst bekommen, weil einem da klar wird, wie weit so eine Depression Menschen bringen kann. Soweit, dass er keinen Ausweg findet. Für mich ist es dieses Gefühl Morgens nicht in den Tag hineingehen zu wollen, weil es nichts gibt, auf was man sich freuen kann.

Sobald ich die Augen aufschlage kriege ich es mit der Angst vor dem Tag & mit dem was wieder auf mich zu kommt. wieder ein Tag voller Erschöpfung & K.O. sein & schweren Kopf & MIssmut & ohne Hoffnung & alles.


Ich kann körperlich nicht mehr & ich kann auch geistig nicht mehr. Dieser Zustand ist ziemlich schlimm.


Es ist nicht so, 
als wäre ich immer traurig. 
Ich bin einfach nicht mehr glücklich. 
An guten Tagen ist alles neutral. 

gefunden & für passend empfunden

17. November 2013

In our family portrait we look pretty happy..

"In unserem Familienportrait sehen wir ziemlich glücklich aus - recht normal. In unserem Familienporträt sehen wir ziemlich glücklich aus. Lasst es uns vorgeben, es spielen - so dass es glaubwürdig ist."


 Heute möchte ich ein Thema ansprechen, was ich damals noch recht einfach gesehen habe. Meine Familie war nie die typische Scheidungsfamilie. Es gab keinen Streit, keine lautstarken, aggressiven Auseinandersetzungen vor uns Kindern. Meine Mutter entdeckte damals eine fremde Nummer, immer häufiger, auf der Anruferliste meines Vaters & wurde misstrauisch. Mein Vater hat meine Mutter nie betrogen, zumindest haben sie uns das gesagt, dennoch hatte er sichneu verliebt - in seine Jugendliebe. Meine Eltern sagten immer, beide, dass sie nicht schuld sei, sondern all die unausgesprochenen Probleme, die sich aufgestaut haben, die irgendwann alles zerstört haben. Als es in die Brüche ging war ich gerade 13 Jahre alt. Ich habe es gut verstanden & konnte deshalb auch relativ gut damit umgehen, dass meine Mutter und ich ausgezogen sind. Es war für mich anfangs schwer Petra, die neue Frau, an der Seite meines Vaters zu akzeptieren. Zuzulassen, dass ich sie kennenlerne. Aber irgendwann habe ich begriffen, dass nicht sie schuld war & eines habe ich gesehen: Sie macht ihn glücklich. Ich habe meinen Vater zuvor noch nie so glücklich gesehen. Nochdazu hat sie eine extrem angenehme, entspannte Art, die es mir bis heute leicht macht, sie an der Seite meines Vaters, als seine neue Ehefrau, zu akzeptieren & zu schätzen. Ich bin ihr dankbar dafür, dass sie sich nie ungefragt einmischt, uns aber dennoch immer , wenn auch still, zur Seite steht. SIe ist für mich auf keinen Fall eine "zweite" Mutter & ich empfinde den Begriff "Stiefmutter" als das unpassenste, was es  gibt. Schon allein deshalb, weil dieser Begriff durch Märchen und Filme einen so negativen Beigeschmack hat. Sie ist die Partnerin meines Vaters und für mich eine Art Freundin geworden. 
Es war jedoch auch schwer meine Mutter jahreslang allein zu sehen, wie sie sich nach Liebe, Zuneigung, Wertschätzung und all diesen Dingen sehnte. Irgendwann lernte sie ihren jetzigen Ehemann kennen, Klaus. Er ist immer gut zu ihr gewesen & unterstützt uns Kinder. Er macht sie glücklich und hat ihr ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, wo ich lange keines sah. AUch wenn er immer mal wieder eine eigenartige Art an den Tag legt, so akzeptiere ich ihn an der Seite meiner Mutter, mittlerweile sogar als Ehemann. Er macht sie glücklich und das ist alles, was ich mir von einem Mann an ihrer Seite gewünscht habe. 
Meine Eltern haben mir & meinen Geschwistern damals versprochen, dass es nie einen Streit geben wird, dass es nie eine Auseinandersetzung geben wird, dass sie immernoch gemeinsam für uns da sein werden. Heute bin ich 21 und muss erkennen, dass dies leider nicht (mehr) funktioniert. Meine Eltern sprechen nicht mehr miteinander. Es gibt immernoch viele unausgesprochene Probleme zwischen ihnen - teilweise neue Probleme. Es wird einfach  nicht darüber geredet. Der Ton zwischen ihnen, ihre Haltungen, sind erschreckend. Und auch mir gegenüber fallen manchmal Äußerungen, bei denen ich mich frage, ob diese zwei sich je geliebt haben & warum es denn nun genau so sein muss. Denn auch wenn es eine ganze Weile her ist tut es verdammt weh dies zu erleben. Es reisst mir das Herz aus der Seele zu sehen, wie nun alles zerbricht. Oder schon zerbrochen ist. 
Noch dazu haben meine Geschwister Probleme mit meinen Eltern & untereinander. Meine Schwester traut sich nicht meinem Vater ins Gesicht zu sagen, was ihr Problem ist & tut sich schwer endlich diesen Schritt zu gehen. Und unser Vater, der wartet darauf. Mit unserer Mutter versteht sie sich bestens. Bei meinem Bruder ist es fast andersherum. Er meldet sich eher bei unserem Vater als bei unserer Mutter... Und ich bin die die dazwischen sitzt. Ich habe ein gutes Verhältnis zu meiner Mutter & mittlerweile auch zu meinem Vater. Ich habe bei beiden gelebt, für einige Jahre, kenne ihre Stärken und Schwächen & weiß mittlerweile, dass beide immer ein offenes Ohr für mich haben, und immer da sind, wenn ich ihre Starken Schultern brauche. Auch mit meinen Geschwistern verstehe ich mich gut. Mit meiner Schwester habe ich zwar ein vertrauteres Verhältnis als mit meinem Bruder, aber dennoch würde ich beides als gut bezeichnen. Meine Familie ist für mich das wichtigste, was es gibt - mit den neuen Anhängen. Wir sind gewachsen: Mein Bruder hat bereits die zweite Frau (und oh wunder auch diese macht ihn glücklicher als die erste, mit der er aber wunderbare kinder hat) und meine Schwester hat mittlerweile 4 Kinder. Und dann eben die neuen Partner meiner Eltern, die auch Kinder, Eltern und und und haben. Wir sind gewachsen. AUch wenn sich meine Eltern getrennt haben, sind wir 5 für mich immernoch eine Familie. Und all die Anhänge sind eben nun dazu gekommen. SIe bereichern mein Leben ungemein.
Das einzige Problem, was ich habe ist, dass ich  mich oft wie der Prellbock für alle fühle. Mein Vatersagt mir,w as er von meiner Mutter hält & andersherum. meine Schwester klagt mit den Problemen mit meinem Vater  & meine Mutter lässt sich auch gern über die mit meinem Bruder aus. Es ist traurig für mich zu sehen, wie diese Familie zerbricht. Es ist traurig, dass genau dieses Versprechen, in meinen Augen, nicht gehalten wurde oder gehalten werden konnte. Und genau dieser Punkt zerreisst mir das Herz. Meine Mutter mag nichtmal mehr das Foto, welches ich eingefügt habe, sehen... Eigentlich ein sehr trauriger Fakt...

"Können wir nicht daran arbeiten? Können wir nicht eine Familie sein? "


"I don't want love to destroy me like it has done my family"


13. November 2013

abrissbirne.

Wir krallten uns fest, ketteten unsere Herzen vergebens an. Wir sprangen und fragten nie, warum. Wir küssten uns - ich verfiel dir. Eine Liebe, die uns niemand nehmen konnte. Sag nie, dass ich einfach fortgegangen bin - Ich werde dich immer wollen. Ich kann keine Lüge leben, renne um mein Leben - Ich werde dich immer wollen.
Ich rauschte herein wie eine Abrissbirne, schloß einfach meine Augen und holte aus. Du ließt mich in der Flamme hocken und scheitern. Alles, was du je getan hast, war, mich fertig zu machen - Ja, du machst mich fertig.  Ich hatte nie vor, einen Krieg zu beginnen - Ich wollte nur, dass du mich an dich heranlässt. Und anstatt es mit Gewalt zu probieren, denke ich, hätte ich dich an mich heranlassen sollen.

9. November 2013


It’s easy to take off your clothes and have sex. 
People do it all the time. 
But opening up your soul to someone, 
letting them into your spirit, thoughts, fears, future, hopes, dreams… 
that is being naked.

8. November 2013





6. November 2013


4. November 2013

"Ich vermisse dich."

"Ich mich auch."