30. Mai 2013

Leuchtfeuer

"Du bist mein "Ja", du bist mein "Nein", in einer Welt voller "Vielleicht"´s, egal was ich frage.
Du bist mein jetzt, du bist mein hier, wenn ich mein Zeitgefühl verlier - für Stunden und die Tage. 

Du bist mein Leuchtfeuer in jeder Nacht, mein Kompass in der großen Stadt,
Mein Wegweiser - mein Echolot - meilenweit - himmelhoch.
Mein Leuchtfeuer in jeder Nacht, dein Licht hat mich her gebracht und ich bin hier nicht allein:
himmelhoch - meilenweit.
Du bist mein Nord, du bist mein Süd.

Wenn mir die Welt den Kopf verdreht, dann rückst du ihn gerade.
Ich kann dich klar im Nebel sehen: Du kannst mich hören und verstehen - auch wenn ich nichts sage.
Du bist mein Leuchtfeuer in jeder Nacht, mein Kompass in der großen Stadt,
Mein Wegweiser - mein Echolot - meilenweit - himmelhoch.
Mein Leuchtfeuer in jeder Nacht, dein Licht hat mich her gebracht und ich bin hier nicht allein:
himmelhoch - meilenweit.
Und wenn du dich selbst nicht findest, wenn du dich mal verirrst, weil die Stadt ein Labyrinth ist, das dich ins Leere führt: 

Werde ich dein - Leuchtfeuer - dein Kompass - dein Wegweiser.
Du bist mein Leuchtfeuer in jeder Nacht, mein Kompass in der großen Stadt,
Mein Wegweiser - mein Echolot - meilenweit - himmelhoch.
Mein Leuchtfeuer in jeder Nacht, dein Licht hat mich her gebracht und ich bin hier nicht allein:
himmelhoch - meilenweit.
Mein Leuchtfeuer -  mein Kompass - mein Wegweiser."


Emma6 - Leuchtfeuer.

29. Mai 2013

A kiss...


The greatest thing is the moment before the kiss. You know that it happens soon - you get clother to the each other. You feel the others breathe allready: it's warm - it's sweetness. The other one's heart - beating as strongly as your own. And than you finally touch. Every kiss is a bit like the first one.......


Some things shouldn't be questioned - You just got to do them

25. Mai 2013

Moment.

Vor Weiterverbreitung bitte bei mir melden!
Ein eingefangener Moment, der so viel aussagt....

24. Mai 2013

If there are no ups and downs...

Aber wenn die "ups" und "downs" zu lange dauern, dann ist das Leben auch nicht so, wie es sein soll. Als wäre deine Herzfrequenz gestört... Und eine gestörte Herzfrequenz ist auch nicht gesund, im Gegenteil: sie belastet dein Herz und somit deinen gesamten Körper - dein Leben. 


"Was stimmt denn eigentlich nicht mit dir? 
Warum schreibst du sowas. 
Schau mich an! Schau mich an! Kannst du mir das erklären:
Warum machst du sowas? 
Das ist ja bald krank."
"Freunde, es wird auch wieder besser mit mir."


22. Mai 2013

Aber die Gedanken auch.


Du bittest mich nicht aufzugeben. Aber das ist verdammt schwer....
Wenn ich den Menschen aus meiner Umgebung sagen würde, wie es mir geht, würde es ihnen Angst machen. Sie würden mich die ganze Zeit beobachten..."

Roßwein - du kannst so schön sein

Nachdem ich zwei Wochen also meinen Körper versucht habe viel Ruhe zu geben, habe ich es vor wenigen Tagen endlich mal gewagt. Ich bin einfach raus aus meiner Bude, bevor mir noch die Decke gänzlich auf den Kopf fällt, und bin einen Wanderweg lang gelaufen, den ich schon lange mal gehen wollte... Es tat verdammt gut durch die Gegend zu laufen... Zum einen konnte ich einfach mal den Kopf frei kriegen, aber auch viel nachdenken und gleichzeitig habe ich was für meinen Körper getan. Ich habe es richtig genossen in der Natur zu sein & diese auf mich wirken zu lassen... Hier ein paar Impressionen meiner "Wanderung".
An der Haltestelle, an der ich das erste Mal in Roßwein ankam...

 









eine Landschaft wie gemalt.


19. Mai 2013

das erste Mal nach Tag X

Heute bin ich das erse Mal nach Tag X Auto gefahren. Als Donnerstag der Anruf mit der Frage kam, ob ich meiner Kollegin vielleicht zwei Dienste abnehme, weil sie ja für mich gegangen ist, als ich krank war, hatte ich nicht zuerst im Kopf: "Och nö. Arbeiten zu Pfingsten" sondern "Oh Gott... Das erste Mal wieder Auto fahren!" Ich hatte ehrlich gesagt Angst und Bammel davor wieder Auto zu fahren. Gestern Abend rief dann meine Kollegin zur Übergabe an & da ich zu ihr ein recht gutes Verhältnis habe, habe ich ihr von meiner Angst erzählt... Sie hat mir dann Mut gemacht & irgendwie war ich dann auch motiviert - aber nicht lange. Heute morgen bin ich dann erstmal erschrocken: Nebel - überall und total dicht... Oh Gott!. Als ich dann auf Arbeit gelaufen bin hatte nur eines im Kopf: "GLeich musst du Auto fahren." Kurz darauf stand ich auch schon an dem gelben Skoda Fabia. Ich hatte Herzrasen... Ich stieg ein, richtete mir alles ganz genau an und startete den Motor. Ich habe das Auto heute nicht einmal verrecken lassen und ich fahre als wäre nichts gewesen. Ich war zwar am Anfang ein wenig vorsichtig und hatte noch ein wenig bammel, aber nach dem ich bei meiner zweiten Patientin angekommen war, hatte ich ein gutes Gefühl und wusste: "du kannst es noch." Allerdings ist mir eines aufgefallen... Ich bin nun noch aufmerksamer als vorher, ich gugge dreimal in eine Straße, bevor ich daran vorbei fahre... Vielleicht hatte der Unfall also wirklich auch was gutes. :)
Heute war aber auch ein weiteres erstes Mal nach Tag X. Ich war zwar einen Tag nach der Trennung schon auf dem Grundstück von U, aber das war ja nur ein paar Stunden, nachdem wir alles beendet hatten. Ich fuhr also in das Dorf (zum arbeiten ^^). Erstmal begegnete mir im Nebel ein Reh bevor ich herunter fahren konnte... Es hoppelte einfach seelenruhig über den Weg... Dann stand auch noch sein Auto draußen. Der nächste Schock. Ich war mir aber sicher, niemanden zu treffen und wenn dann aufjedenfall nicht ihn, denn er schläft um die Zeit noch... Aber ich wusste, dass ich Abend wieder hin muss & hatte deshalb ein komisches Gefühl. Mir wurde beide Male richtig mulmig und mir lag es flau im Magen... Heute Abend habe ich dann seinen Vater getroffen & ihn gegrüßt . Er fragte dann ob ich auch mal wieder im Dienst bin und ich lachte und sagte: "ja" da musste er auch lachen... Komisch... mit seiner Familie zu reden oder Kontakt zu haben, fällt mir nicht schwer, aber ihm zu begegnen davor habe ich Angst.Bzw. Ich glaube ich werde mich sehr zusammenreissen müssen, so wie letztens als er das Zeug brachte... Eigentlich hat er es ja auch gar nicht verdient, dass ich so sehr darüber nachdenke und mir auf die Zunge beisse, damit ich ihn nicht anschreie. Aber "Mit eigentlich beginnt immer eine Lüge", sagte er immer. . .

monk.

Dr. Bell: Sie haben wirklich Glück.
(Monk stutzt plötzlich.) Adrian? …
Sagen Sie was!
Monk: Wo ist der Haken?

Dr. Bell: Woran?
Monk: An der Sache mit Marge? Was glauben
Sie, was sie bezweckt?
Dr. Bell: Adrian?
Monk: Jedesmal, wenn jemand sich mit mir
anfreunden will, stellt sich raus, dass er was
bezweckt. Die führen immer was im Schilde.
Dr. Bell: Nein. Nicht notwendigerweise.
Monk: Wie könnte jemand, irgendjemand,
bedingungslose Liebe für mich empfinden?
Monk: Ich meine, ich bitte Sie, Sie kennen
mich doch.  

Dr. Bell: Adrian, ich weiß, Sie sind oft verletzt
worden, aber Sie müssen mehr vertrauen haben.
Wissen Sie, es gibt nicht immer einen Haken.

Monk: Wie erklären Sie dann Folgendes?:
Es gibt immer einen Haken! 


aus Monk - Monk wird bemuttert

Stellen Sie sich vor...

"Stellen Sie sich vor alle Ihre Wünsche werden einestages wahr und werden zu Ihrem Leben. Und dann , grade als Sie anfangen es zu glauben: Vorbei. Plötzlich wird es sehr schwer sich eine Zukunft vorzustellen - Mir wurde der Boden unter den Füßen weggezogen: Ich verlor mein Vertrauen, meine Hoffnung. alles woran ich glaubte: einfach weg!"



"Das ist eine Depression, oder?"
"Ein Psychologe hat mal gesagt: 'Depression ist die Unfähigkeit eine Zukunft aufzubauen. '
Aber ich habe doch eine Zukunft?!"
 Und das geht doch wieder vorbei, oder?

18. Mai 2013

mh... Gedanken.


"Wieso kann ich keine Drogenabhängige sein oder eine Alkoholikerin?
Ich meine... Gott... Mein Lrben wäre völlig anders verlaufen wenn ich auf Schnaps scharf wäre. Ich meine, dafür gibt's n 12-Schritte Programm. Die Leute würden meine Geschichte hören wollen und mir helfen wollen. Die würden mein Eingeständnis als tapfer bezeichnen. Aber für solche Menschen wie mich gibt es keine Selbsthilfegruppen. Es ist ganz einfach: Ich bin ein Monster. Und so sehr ich mich auch bemühe: Ich kann meine Gedanken nicht ändern. Ich lebe"
"Würdest du es irgendwann versuchen, Anja?"
"keine Ahnung. Im Moment hänge ich zu sehr an den Menschen, die ich liebe."

17. Mai 2013

"Geht es Ihnen gut, Anja?"
"Es geht mir gut."
"Ganz sicher?"

"Nein,  In meinem Leben läuft ständig alles schief...  Also gehts mir nicht gut!"


"Wie lange erwegst du schon aufzugeben?"
"Schon Seit ner Ewigkeit.Tut mir Leid, dass ich das bisher nicht erwähnt habe. Ich dachte ihr würdet das nicht verstehen. Ich glaube es ist wirklich am besten so."

Ich hab ganz schlimme Gedanken in meinem Kopf, Mama...

12. Mai 2013

die richtigen worte.

Ich sitze hier, seit Dienstag Nachmittag. Ich sitze immerwieder hier, hier auf meinem Bett, mein Rücken an die Bettdecke gelehnt, die zweite Decke über meinen Beinen, der Laptop auf diesen, & ich starre auf das leere Eingabefeld von blogger.de. Ich versuche Worte zu finden, für das was geschehen ist, aber ich finde sie nicht. Ich sehe Bilder vor meinem geistigen Auge und frage mich, ob das denn nun endlich genug war, oder ob bald der nächste Schlag kommt, obwohl ich doch schon am Boden liege. Dann rutsche ich ein Stück nach unten, weil mein Rücken schmerzt... Und ich starre immernoch. Wie kann es sein, dass ich für so etwas klares keine Worte finde? Gut. Ich füge einfach ein Bild ein, vielleicht hilft das.

Worte dazu zu finden, erscheint mir nun immernoch schwierig. Ok. Ich kopiere meinen Facebook-Status von diesem Tag:
"Die gute Nachricht: Mir geht es den Umständen entsprechend gut.
Die schlechten Nachrichten?
ein Opel Astra hat keine Chance gegen einen Audi A6
rutschige, nasse Straßen erweitern einen Bremsweg extrem
wenn der 20 Jahre alte Opel sich mit dem Audi dann schon anlegt wird es ein wirtschaftlicher Totalschaden -.-
Trotz geringen Sicherheitsvorkehrungen (kein Airbag) hat der wirtschaftliche Totalschaden seiner Fahrerin (21) lediglich ein leichtes Schädelhirntrauma und eine steife Lendenwirbelsäule verschafft, sowie Zwangsfrei bis mindestens Freitag."



Ich kann keinem erklären, warum es dazu kam. Ich weiß nur noch Bruchstücke, es war wie in einem Traum... Erst als ich das Scherbeln und Krachen gehört hatte & meine Augen wieder aufmachte , denn ich hatte sie geschlossen, realisierte ich, dass es verdammtnochmal die Realität ist. Das war es dann wohl. Mein Auto ein wirtschaftlicher Totalschaden. Ich - Schockzustand. Ich habe mir meine Tränen unterdrückt. 
Ausfüllen der Versicherungspapiere, Adressen austauschen, Polizei... all das flog an mir vorbei... Erst als Mutti & Klaus da waren, fing ich an zu weinen. Ich fiel ihm in die Arme und ließ all das raus, was ich unterdrückt hatte. Ich fing bitterlich an zu weinen & krallte mich in seinen Sachen fest... Erst jetzt, 1,5 Stunden nach dem Unfall, bemerkte ich, dass ich Ohrenschmerzen hatte... In der Zeit bis wir dann mein Auto abschleppen liesen & die Verschrottung unterschrieben, kamen Rückenschmerzen, Schwindelgefühl & Übelkeit dazu. Scheiße. Mich hatte es doch tatsächlich härter getroffen, als ich dachte. 
"Alles ok bei Ihnen?" , fragte mein Unfallgegner mich direkt nach dem Aussteigen.
"Ja", antwortete ich, da ich unter Schock die Schmerzen gar nicht wahrnahm.
Dafür nehme ich sie jetzt wahr.... Im Krankenhaus dann die Diagnose... Meine Halswirbelsäule geprellt, die Lendenwirbelsäule steif gestellt, leichtes Schädelhirntrauma. Einen Krankenhausaufenthalt lehnte ich ab... Mittlerweile geht es meinem Kopf besser, meinem Rücken jedoch nicht. Morgen geht es zum MRT... Ich liege bzw. sitze fast nur noch im Bett. Und jedesmal wenn ich versucht habe mal etwas zu tun, zeigte mir mein Körper danach deutlich, dass ich mich übernommen hatte....
Nun sitze ich hier - krankgeschrieben bis Mittwoch, mit dem Willen endlich wieder in die Schule zu gehen, da ich keine Lust mehr habe nur dumm rum zusitzen... Morgen nach dem MRT werde ich es probieren, da bin ich mir ganz sicher...
Und wisst ihr, das schlimme ist, dass mich in der Zeit bis jetzt noch so manche Person enttäuscht hat, auch wenn mir viele Besserungswünsche geschickt haben, so sind die Enttäuschungen doch immernoch das, was hängen bleibt. Leider ist es das, was sich in meinem Kopf festsetzt. Ich zweifel einmal mehr ob Roßwein die richtige Entscheidung war, ob Manu in den nächsten 2,5 Jahren der einzige Grund bleiben wird hier zu bleiben, oder ob ich endlich mehr positive Dinge an meiner neuen Heimat finde.... Im Moment vermisse ich meine Heimat & all die Menschen sehr. Ich vermisse es Mag, Caro, Patrick, Laura, und viele andere täglich zu sehen und mit ihnen Spaß zu haben... Aber selbst das wäre jetzt nichtmehr so, wie es vor einem Jahr war. Laura und Mag sind beide in Dresden.. Und Caro und Patrick machen ganz andere Ausbildungen... Dennoch, es fehlt mir... Meine Heimat fehlt mir... Und all die Menschen, die mir etwas bedeuten... 


Aber das schlimmste ist, dass ich Gedanken und Gefühle habe, die ich von mir nicht kannte. Ich fühle mich so leer & ausgesogen. Manchmal sogar wertlos & dann mache ich mir Vorwürfe, warum ich denn auf mein Herz hören musste & so dumm war so schnell hier her zu ziehen... Doch ändern kann ich daran nun auch nichts mehr - leider...

"Wenn die Menschen in meiner Umgebung wüssten, wie es mir geht, würde es Ihnen Angst machen"....

Für dich schlägt mein Herz. ♥


 "Es gibt nur eine  ganz selbstlose, 
ganz reine, ganz göttliche Liebe.
Und das ist die Liebe der Mutter für ihr Kind."

Georg Moritz Ebers

Meine Mutti, bekommt heut kein Geschenk. Dieser Blogeintrag muss reichen.
Das mag jetzt hart & eiskalt klingen, dabei ist es gar nicht so gemeint. Ich seh' nämlich nicht ein, dass ich meiner Mutter nur wegen einem festgelegten Tag gratuliere & ihr heute zeigen soll, dass ich sie liebe & achte & dankbar bin für all das was sie getan hat. Wie man in meinem Blogarchiv sehen kann, erinnere ich mich öfter, als am Muttertag, Geburtstag, Weihnachten oder Ostern daran, wie lieb ich meine Mutti habe. Meine Mutti ist mir nämlich immer wichtig. Ich bin jeden Tag auf's neue froh, dass ich sie habe
Ich bin dankbar, dass sie immer ein offenes Ohr für mich hat, in jeder Situation für mich da ist, mich unterstützt & sich ein Bein ausreissen würde, nur wegen mir. Sie ist das Beste, was mir in meinem Leben passiert ist, obwohl ich ja eigentlich passiert bin. Ich bin ein wirklicher "Unfall" gewesen & gar nicht geplant... Und dann habe ich mich einfach in das Leben meiner Familie gedrängelt... Sie haben mich von Anfang an geliebt & beschützt. Besonders meine Mama. Sie hat mich neun Monate in ihrem Bauch getragen, hat mit mir Autofahren gelernt & seit der ersten Sekunde aufgepasst, dass mir nix passiert. Darüber bin ich froh, denn es hätte ja auch anders kommen können. Meine Mama hat mir auch all die wichtigen & unwichtigen Dinge für's Leben beigebracht. Sie stand neben mir, wenn ich versagt habe, Angst hatte, geweint habe, jemanden verloren habe, eine Verletzung hatte & zuletzt bei meinem Unfall. Und sie war auch in den schönen Momenten da, wie meinem Abiturzeugnis, den kleinen Erfolgen und Freuden in meinem Leben, und dann hat sie sich mit mir gefreut. Mutti war immer da & deshalb will ich es auch immer für sie sein. Nur leider muss ich zugeben, dass keine Worte ausdrücken können, wie wertvoll sie für mich ist & wie viel ich iihr verdanke. Ich verdanke ihr mindestens mein Leben, wenn nicht sogar mehr. Hiermit sage ich Danke...




Mama, ich liebe dich, an jedem Tag.
 

11. Mai 2013

kompliziert

Was kann denn komplizierter sein als Mathe?

Gefühle.

10. Mai 2013

Wenn man es nicht sagen kann...

Leicht und schwer

Es ist leicht andere zu beschimpfen: 
Du Quatschkopf!
Du Rindvieh!
Du Sauertopf!
Du Depp!
Du Miesepeter!
Du Idiot!
Du Nasenbär!
Du Schwein!
Da findet man
ohne langes Überlegen
schnell die passenden Worte.

Es ist schwer,
anderen etwas Nettes zu sagen
Du
Du
Du
Du
Du
Du
Du
Du
Da findet man 
trotz langem Überlegen
schwer die passenden Worte.

Manfred Mai

Dieses Gedicht laß ich meiner 9 Jahre alten Nichte & meiner Mutter beim Autofahren vor. Aufeinmal sagte meine Nichte:
"Aber es ist doch gar nicht so schwer jemandem was nettes zu sagen. Da sagt man einfach: 'ich hab dich lieb.'"

"Aber manchen Menschen fällt es schwer etwas nettes zu sagen.", antwortete ich.
"Wenn man es nicht sagen kann, dann schreibt man es eben auf."

8. Mai 2013

Ich möchte dir nur sagen, dass ihr zwei verdammt schlechte Menschen seid.

"Nein. Nein. Hör... Erzähl keine Scheisse! Nein Nein... Was erzählst du da?"
"Es ist... Es war 'n Ausrutscher.. Es ist passiert."
"Was is pa.... Was erzählst du? Was... was soll die Nummer? Wie? Was meinst du? Ich versteh dich grad nicht. Entschuldigung. Vielleicht bin ich grad zu blöd das zu checken. Aber... Was meinst du mit 'Ich hab mit jemand anderes geschlafen?"
"Es lag mir die ganze Zeit auf dem Herzen. Ich wollts dir sagen. es ist mir schon seit Tagen:"
"Sag mir mir wem. Wer? Komm hau raus"
"Ich kenne sie schon länger & wollte mal was von ihr & dann ist es halt passiert."
"Einfach so passiert? Einfach so? Das ist einfach so passiert! VERPISS DICH! Verpiss dich!"
"Anja, bitte warte"

"Nein. Nein! Fass mich nicht an. Ich will dich nie wieder seehen."

"Und ich will, dass du wenigstens noch so viel Respekt gegenüber mir zeigst, dass du mir in die Augen schauen kannst."

"Er kann mich ja niemals lieb gehabt haben. Wenn man jemanden lieb hat dann macht man sowas doch nicht, oder? Ich mein, das ist doch so ne Regel, oder? Ich meine, ich weiß doch wenn da jemand zu Hause sitzt und auf mich wartet und da kann ich doch nicht jemand andres küssen. Ich könnte niemals jemand andres anfassen wenn ich wüsste mein Partner ist zu Hause und würde auf mich warten. [...] Aber U. konnte es. Er konnte es."
 (Berlin Tag und Nacht)

Das ist der letzte Eintrag, den ich dir widme... 
"Aber wir können ja Freunde bleiben!" ?! - Du kannst mich mal von hinten anschaun und dir denken, was für einen wertvollen und wunderbaren Menschen du verloren hast.!

6. Mai 2013

das große Problem

"Anja, was ist denn los mit dir?"

"Anja, du siehst heut anders aus!"

"Aber Phsychisch ist auch alles ok bei dir?"

Nein, nichts ist ok. Ja, da ist etwas mit mir los. Ja, ich sehe dadurch vielleicht auch anders aus. Und ja, es beschäftigt mich den ganzen Tag. Was der Auslöser war? Das ist eine sehr gute Frage. Ich kann es nicht beantworte, bzw. ich ahne es, möchte es aber für mich behalten.  Ich erinnere mich an Zeiten in denen ich nichtmal Ansatzweise Angst davor hatte, einen Menschen zu verlieren. In der ich nichtmal daran gedacht habe, dass Kleinigkeiten ausreichen um einen Menschen gehen lassen zu müssen.

Die Sache, die ich noch am ehesten verstehen kann ist der Tod. Er ist unumgänglich & begegnet mir ständig, allein schon wegen meiner Berufswahl. Auch wenn es in dem Moment in dem es passiert so herzzereissend und traurig ist und einen umhaut & überwältigt, so ist dieses Ende - dieses Verlieren - für mich noch das einfachste. Ich weiß schließlich schon seit ca. 21 Jahren, dass das Leben irgendwann endet & das nunmal der Lauf der Zeit ist. Dennoch haben auch Todesfälle zu meiner Angst gefühlt, weil ich einfach noch immer nicht richtig realisieren kann, dass meine Großeltern nichtmehr unter uns sind.

Schwieriger sind für mich beendete Beziehungen. Wie oft ist es so, dass man sich verspricht: "Aber wir bleiben Freunde." Genau betrachtet ist diese Idee jedochdas absurdeste was ich je gehört habe. Natürlich man kann im Kontakt bleiben & neutral zueinander sein. Aber wie soll denn ein vetrautes, tiefgründiges Verhältnis darauf aufgebaut werden, dass einer dem anderen das Herz gebrochen hat? Natürlich  - ein gebrochenes Herz heilt - aber selbst danach hat man doch immer im Hinterkopf, dass man verletzt wurde, dass einem weh getan wurde & dann kommt die Angst , dass das wieder passieren könnte - Und batsch - da ist kein Vertrauen mehr.

Doch dann ist da die Sache, die wohl meine Angst am größten gemacht hat. Ich habe oft genug in meinem Leben gelernt, dass Menschen falsch sein können. Dass Menschen sich von jetzt auf gleich - wegen einer Kleinigkeit - gegen dich wenden. Du hast das Gefühl einen Fehler gemacht zu haben, du entschuldigst dich sogar noch, aber dann realisierst du, dass dir all dieses Kämpfen nichts bringt. Du hast umsonst in eine Freundschaft oder ein angenehmes Verhältnis zueinander investiert & dann stehst du allein da. Manchmal beginnen sie dann auch noch dich fertig zu machen  - dir zu drohen.. Und dabei realisiert keiner, dass Worte mehr verletzen als Schläge.

Ich habe es immerwieder versucht. Ich habe Menschen mein Vertrauen gegeben, bin auf sie zugegangen, habe versucht meine schlechten Erfahrungen zu vergessen. Und was hat es mir genutzt? nix. Ich bin ein gebrochener Mensch, der sich fragt, wozu er vertrauen soll, wenn ihm immer wieder ein Messer von hinten in die Brust gestochen wird. Ich habe Angst, dass ich die Menschen, die an meiner Seite sind, mich irgendwann verlassen, weil ich nichtmehr in ihr Bild passe, weil ich nach Jahren der Freundschaft etwas falsches gesagt oder gemacht habe. Ich habe Angst unangenehme Dinge anzusprechen, weil ich Angst habe, dass sie zu einem auseinander gehen der Wege führen.

Ich bin froh, dass ich Freunde habe, die bisher in jeder Situation hinter mir standen & mich immer unterstützt haben, egal was für verrückte Ideen und Gedanken ich hatte. Und dennoch habe ich auch nach all der Zeit Angst, dass diese Personen mich morgen schon verlassen könnten. Ich hasse diese Angst, denn ich weiß, dass sie in den meisten Fällen total dämlich und unbegründet ist. Ich möchte diese dämliche Angst los werden. Ich weiß noch nicht wie. Ich habe mir Hilfe geholt. Vielleicht habe ich schon Mittwoch Nachmittag eine Strategie kennengelernt diese Angst abzulegen.
Und bis dahin zerbreche ich mir einen Kopf. Denn nachdem ich betrogen wurde habe ich diese Ängste noch viel verstärkter als zuvor. Ich habe mir sonst nicht stundenlang den Kopf zerbrochen ob meine zwei besten Freunde mich nicht irgendwann auch verlassen könnten...  


4. Mai 2013

Always


When I said "I would always choose you"
I realy meant always & forever.

3. Mai 2013

und doch gibt es positive Nachrichten :)

Nach all den negtiven Botschaften kommt jetzt mal ein positiver Punkt.

Mein bester Freund. Ich habe es schon im Jahresrückblick erwähnt - er bleibt stätig neben mir & heitert mich auf.
Er ist immer da, wenn ich nicht weiter weiß. Und dann kommt er an & macht mit einer Kleinigkeit, dass ich mich wieder besser fühle & nach vorn sehe. So wie diese SMS:

Mag: "hey gute frau. ich hoffe bei dir ist alles gut. wollt dir blos sagen das du toll bist. merk dir das!"
Diese SMS brachte mich ehrlich zum Lächeln. Danke. WIrklich danke.

Aber da ist nicht nur er. Da sind Manu, Michi, Becca... Sie sind meine Aufheiterer. In den Pausen in der Schule bringen sie mich zum lachen & schaffen es so, dass ich nicht in meinen Gedanken versinke. Sie zeigen mir, dass es angenehme und schöne Seiten im Leben gibt, egal wie schief alles zu gehen scheint. WIr haben alle unsere Probleme, jeder für sich, aber doch lachen wir viel zusammen & haben so einige schöne Momente.

Ich mache mir jetzt einfach schöne Momente. Heute geht es zur "Terrornacht" nach Freiberg. Ich habe zwar niemanden gefunden, der mit mir fährt, aber ich fahr trotzdem. Ich muss hier raus. Einfach raus - egal wohin. Aber Freiberg hat etwas, was mich lockt - Mag. Ich freue mich ihn wieder zu sehen. Diesmal war es ja nur knapp ein Monat, den wir uns nicht gesehen haben, aber die Vorfreude ist riesig.

Und vorher kommt noch kurz Manu mit ihrem Paul her zum Schrank ansehen... Und bevor sie mich unter der Dusche erwischen husch ich da lieber fix noch drunter....

Wo stehen wir denn jetzt?

"Ich hasse wenn du nicht da bist. Und dass du mich nicht angerufen hast. Doch am meisten hasse ich, dass ich dich nicht hassen kann. Nichtmal ein wenig - nichtmal ein bisschen - nichteinmal fast."
(10 Dinge die ich an dir Hasse)

Ich schreibe Gründe auf, warum es besser so ist. Warum es besser ist, dass ich dich "los" bin. Aber tief im Inneren sammel ich Dinge, die ich an dir so sehr mag. Ich realisiere jeden Tag mehr, dass es uns nicht mehr gibt. Ich bezweifel im Moment, dass es uns überhaupt in irgendeiner Form wieder geben wird. Du sprachst von Freundschaft... Aber Wie soll man eine Freundschaft aufbauen, wenn einer der beiden dem anderen zu Beginn das Herz gebrochen hat. Und noch schlimmer: Sich dafür nichtmal entschuldigt?
Ich bin stolz auf mich, dass ich heute nicht mit dem Gedanken an dich aufgewacht bin und ich heut noch nicht eine Träne wegen dir vergossen habe.  Ich werde langsam stärker und nehme Abstand von dir. Aber ich merke, dass mein Herz noch oft genug dieses Gefühl für dich in mich zaubert. Ich habe jetzt schon Angst davor dich eventuell bald wieder zu sehen. Ich habe Angst davor, beim Arbeiten an euer Haus zu fahren. Und ich habe Angst, dass ich dich bald mit ihr sehe... Ich weiß zwar nicht wie sie aussieht, aber egal wer es wäre, es täte unheimlich weh.
Und weißt du, was das schlimme ist? Genau in dieser Situation, in der ich von dir versuche Abstand zu nehmen & mein Herz anfängt sich von dir zu lösen, bewirkt dieser innerliche Kampf, dass ich dich weder lieben noch hassen kann.... Bitte komm mir nicht bei diesem Ablösungsversuch in die Quere, auch wenn ich mir genau diese Situation immer wieder vorstelle, denn nun wüsste auch ich nicht mehr, was ich für dich fühle. Oder gar, was ich will... 

"Wo stehen wir denn jetzt?"
 "Nirgends, denke ich."

1. Mai 2013

dämlich.

"Weißt du: Ausnahmsweise verdiene ich mal ein dickes fettes 'Ich hab's dir ja gesagt'"
"Das hörst du von mir bestimmt nicht. Was ist denn passiert?"
"Es ist ganz genau das passiert, was du geahnt hast. Ich habe angefangen zu glauben, dass nicht jeder Kerl ein Mistkerl ist & er hat mir das Gegenteil bewiesen. Und schon wieder ist das kluge Mädchen wahnsinnig dämlich."

Es gibt keinen Gedanken der mich nicht irgendwie auf dich führt. Es macht mich fertig. Es tut weh. Ich unterdrücke Tränen und habe einen Kloß im Hals. Ich habe jetzt schon Angst vorm Schlafen gehen... Ich möchte nicht wieder von dir träumen, denn in meinem Traum gehören wir immernoch zusammen... Du fehlst mir. Mir fehlt all das was wir erlebt haben. All die schönen Momente, die mich so unbeschwert leben liesen, wenn man meine Ängste nicht beachtet. Und ich vermisse dein Lächeln. Doch ich glaube meine Freunde vermissen viel mehr mein lächeln...
Also kämpfe ich einfach mal wieder für sie...

Und wenn du mich verlässt...

"Und wenn du mich verlässt, dann lass mich im Regen stehen- denn im Regen kann man meine Tränen nicht sehen."
Wieso? Wieso hast du das getan? Ich dachte mit dir geht endlich alles Berg auf. Für mich schien endlich die Sonne zu scheinen & mein Leben einen Sinn zu bekommen. Ich war glücklich: Ich war einfach so glücklich. Ich hatte Ängste dich zu verlieren - aber habe mir jeden Tag eingeredet, dass diese unbegründet sind, weil du mir so viel Sicherheit gegeben hast. Und dann? Dann fährst du zu einem anderen Mädchen & betrügst mich. Und als ob das nicht reicht - ignorierst du  mich dich nächsten Tage. Und dann dann muss ich bohren, bis du mir sagst, was los ist. Ich habe in meinem Bauch Wut - Hass - diese dämlich verliebten Gedanken - Gedanken die ich auch nicht aussprechen mag... Ich würde dich gern anschreien und dir im nächsten Moment in die Arme fallen & hoffen, dass alles wieder ok ist. Du hast gesagt, dass du nicht kämpfen wirst, weil du mich ja noch nicht soo lange kennst & du nicht weißt, ob ich es dir in 10 Jahren noch vorwerfen würde. Was man nicht versucht, kann man nicht wissen. Ich weiß auch nicht, ob ich es könnte...
Ich würde auch einfach gern aufwachen & realisieren, dass ich nur schlecht geträumt habe. Aber das habe ich nicht. Das hier ist mal wieder die verdammte, schmerzhafte Wahrheit, die mich mal wieder auf den kalten harten Boden der Tatsachen holt.
Es tut weh & ich frage mich, wie viele Tränen ich noch an Roßwein hängen lassen werde.